
An vielen Flüssen und Gewässern hat die wochenlange Hitze in diesem Sommer ein Fischsterben nach sich gezogen wie gerade erst am Hochrhein. Auch Münster ist betroffen.
Am Aassee verendeten mehrere Hundert kleine Güster und einige wenige größere Brassen. Sie wurden heute von einer Fachfirma für Gewässerunterhaltung entsorgt. Die Stadt ist mit Gewässerexperten und der Feuerwehr vor Ort im Einsatz.

Grund für das Fischsterben in Höhe der Freitreppe am alten Aasee sind die hohen Wassertemperaturen. Aktuell liegen sie bei 26 Grad. Je wärmer das Wasser, umso weniger Sauerstoff kann gebunden werden. Eine für viele Fische kritische Schwelle von drei mg Sauerstoff pro Liter war unterschritten. Inzwischen ist die Feuerwehr mit Pumpen im Einsatz: Sie wirbeln das Wasser im Altbereich auf, um auf diesen Weg den Sauerstoffgehalt des Sees wieder anzureichern und den Fischbesatz zu schützen.
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