16. Promi-Kellnern bei bester Stimmung Sonniges Wetter und gutes Unterhaltungsprogramm lockten spendable Besucher an den Aasee

Bei herrlichem Wetter fanden viele Münsteraner und Auswärtige den Weg zum Aasee, um beim 16. Promi-Kellnern für die Krebsberatungsstelle der Musik zu lauschen und sich von Promis mit Bier und anderen Getränken bedienen zu lassen. Unter den prominenten Kellnern waren ebenso Schauspieler aus der Wilsberg-Reihe wie viele bekannte Gesichter aus dem Kulturbetrieb, dem Sport oder der Politik in Münster. Zum Abschluss wurde eine neue Wilsberg-Folge gezeigt, die erst am Samstag im ZDF zu sehen sein wird. 

Ina Paule Klink und Leonard Lansink freuten sich über die vielen Besucher an den Aaseeterrassen, die für Umsatz beim Promi-Kellnern gesorgt und damit reichlich Spendengelder in die Kasse der Krebsberatung im Münsterland gespült haben.

 

Pünktlich um 15 Uhr haben Leonard Lansink und Oberbürgermeister Markus Lewe das 16. Promi-Kellnern am Aasee mit dem traditionellen Fassanstich ganz offiziell eröffnet. Wie schon im letzten Jahr überließ der Wilsberg-Darsteller das Schlagen dem OB, der dafür nur drei flotte Schläge benötigte und kein Bier verspritzte.

 

Das Publikum wurde von einer Vielzahl von heimischen Musikern unterhalten. Lewin Blümel sang neue Titeln ebenso souverän wie die Soul-Klassiker, darunter “Mercy, Mercy Me” von Marvin Gaye. Begleitet vom Ben Bönniger-Trio und Christian Kappe am Flügelhorn begeisterte Jean Claude Séférian vor allem mit dem Friedenslied “Inch’ Allah”.

 

Durstige Zuschauer sorgten dafür, dass die Wilsberg-Darsteller Ina Paule Klink, Roland Jankowsky und Vittorio Alfieri immer wieder volle Tabletts die Treppen am Aasee rauf und runter tragen durften.

 

Die ersten Besucher kamen schon ab 13 Uhr zu den Aaseeterrassen, um sich die besten Plätze zu sichern. Bis in den Abend, als die neue Wilsberg-Folge “Die Nadel im Müllhaufen” gezeigt wurde, waren die Treppen und Sitzplätze gut gefüllt.

 

Die Zuschauer konnten nicht nur beim Essen, Trinken und beim Kaufen von Tombola-Losen für die Krebsberatungsstelle spenden, sondern auch für Ausflüge in die Umgebung. Der Comedian Ulrich Bärenfänger alias Vod K. erzählte als Reiseleiter bei der Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus so allerhand wahre und noch viel mehr erfundene Geschichten über Münster, während die Fahrgäste in den Rikschas der Leezen Heroes nicht nur die Strecke, sondern auch den komplett gespendeten Fahrpreis selber bestimmen konnten. Da legten manche gerne noch ein paar Euro drauf.

 

Eine neue Idee hatte Roland Jankowsky: da in den letzten Jahren immer mehr Besucher ein Selfie mit ihm knipsen wollten, bot er es nun zum ersten Mal gegen eine Spende an. “Selfie mit Ovi 2, €” war auf seinem T-Shirt zu lesen. Ob sich Paule und Leonard dies für das nächste Jahr zum Vorbild nehmen? Schließlich waren auch sie wieder oft für Schnappschüsse mit den Fans gefragt.

 

Steffi Stephan war zum ersten Mal dabei – und das nicht nur als prominenter Kellner, sondern ganz spontan auch als Sänger mit dem Blues-Klassiker “I Got My Mojo Working”. Den Schnellzeichner Olaf Preiß, Schauspieler Frank “Monte” Montenbruck und Wilsberg-Comic-Zeichner Jörg Hartmann kann man dagegen schon als Stammkräfte beim Promi-Kellnern bezeichnen.

Wieviel die ganzen Aktionen am Sonntag Nachmittag und Abend an Spenden für die Krebsberatungsstelle Münster eingebracht haben, wird ein Kassensturz ergeben. Der genaue Betrag wird in ein paar Wochen bekannt gegeben, sagt Veranstalterin Gudrun Bruns von der Krebsberatungstelle Münster (in diesem Bild rechts, neben Moderator Matthias Bongard und Kabarettist Ulrich Bärenfänger).

(Fotos: Tanja Sollwedel und Thomas Hölscher)

Ralf Clausen

Ralf Clausen

(rc) - Redakteur bei ALLES MÜNSTER
Ralf kommt aus dem Norden, lebt aber schon seit 1992 in Münster. Er interessiert sich besonders für Musik und Kultur, aber auch für Geschichte und Stadtgeschichten. Im Bürgerfunk moderiert er auf Antenne Münster "Easy Listening - Musik am Feierabend". Einige seiner Schallplatten trägt Ralf schon mal zum Auflegen in eine von Münsters Kneipen, zu denen seine Lieblingsmusik aus den 50er, 60er und gelegentlich auch 70er Jahren passt.

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