„Voll ist out“ gilt auch in der Vor-Abizeit

Mit dem Glücksrad und weiteren Materialien unterstützt die städtische Kampagne „Voll ist out“ die Schulen vor den Abschlussfeiern bei der Alkoholprävention. (Foto: Stadt Münster)

In der Woche vor den Osterferien sieht man sie in Scharen: verkleidete Jugendliche, die die letzte Woche ihrer Schulzeit feiern und dabei nicht selten ziemlich aus der Spur geraten; besonders am so genannten Tag X, wenn die angehenden Abiturienten sich am Freitag vor den Ferien auf dem Domplatz treffen und dann ausgelassen feiernd durch die Straßen ziehen.

Die Präventionskampagne „Voll ist out“ des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien bietet den Schulen Unterstützung an, damit das Feiern in guter Erinnerung bleibt. So bringt sich „Voll ist out“ über Werbung an Bushaltestellen und weiteren zentralen Orten in der Innenstadt wieder in Erinnerung. Postkarten und Plakate werden vor Beginn der Schulabschlussfeiern in der ganzen Stadt verteilt. Noch wichtiger ist der persönliche Kontakt: Am Domplatz und am Ludgerikreisel stehen die „Voll ist out“-Teams beim Abi-Move mit Wasser und Tee zum Gespräch bereit. Wo Abi-Partys gefeiert werden, sind die Teams ebenfalls vor Ort.

Schon vorbeugend waren die weiterführenden Schulen und Berufskollegs ermuntert worden, sich zu engagieren. Das geht auch jetzt noch, denn viele Abschlussfeiern der Schülerinnen und Schüler sind erst Ende Juni. Mit den „Voll ist out“-Kartenspielen, Plakaten, Infostand, Glücksrad, Rauschbrille, Videos und weiteren Materialien lassen sich ohne viel Aufwand im Nu Pausenaktionen auf die Beine stellen, die Aufmerksamkeit für den kritischen Umgang mit Alkohol schaffen.

Zum ersten Mal geht „Voll ist out“ in diesem Jahr über die Karnevalszeit hinaus. „Schöne Erinnerungen gehören ins Gedächtnis – nicht ins Klo“, erinnert Brigitte Klute, Ansprechpartnerin für Schulen bei der städtischen Drogenhilfe, an das diesjährige Motto. „Es wäre doch schön, wenn das bei einem so einmaligen Ereignis wie dem Ende der Schulkarriere gelingen würde.“ Schulen, die sich bei der Drogenhilfe um Unterstützung bewerben möchten, wenden sich an Brigitte Klute, Tel. 4 92-51 84,KluteB@stadt-muenster.de.

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