Zeichen für Vielfalt am LWL-Landeshaus Aktionstag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie / Signal gegen Queerfeindlichkeit

Mit dem Hissen einer Regenbogenflagge setzt der LWL setzt ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und für eine diverse Gesellschaft. (Symbolbild: Peter Muscutt / Pexels)
Mit dem Hissen einer Regenbogenflagge setzt der LWL setzt ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und für eine diverse Gesellschaft. (Symbolbild: Peter Muscutt / Pexels)

Vor dem LWL-Landeshaus in Münster weht heute eine Regenbogenflagge. Anlass ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am Sonntag, 17. Mai. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will damit nach eigenen Angaben ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegen Diskriminierung setzen.

„Queere Menschen als regulären Teil unserer Gesellschaft sichtbar zu machen, stärkt das demokratische Gefüge in Westfalen-Lippe“, sagt LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann. „Daher setzen wir uns mit der Flagge am Landeshaus deutlich sichtbar für die Anerkennung und Förderung von Vielfalt im LWL und in der Gesellschaft ein.“

Der LWL verweist darauf, dass in Westfalen-Lippe Menschen aus rund 170 Nationalitäten leben. Dazu gehörten verschiedene Altersgruppen, Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedliche Religionen sowie verschiedene sexuelle Orientierungen und Identitäten. Als Kommunalverband arbeite der LWL über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg daran, gleichwertige Lebensverhältnisse und Qualitätsstandards in der Region zu schaffen, etwa in den Bereichen Kultur, Psychiatrie, Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendarbeit, wie es in einer Medienmitteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe heißt.

Besonders in der Kinder- und Jugendarbeit spiele Diversität eine wichtige Rolle, um die Lebensentwürfe queerer Kinder und Jugendlicher zu unterstützen, betont LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers. „Unsere Aufgabe ist es, für alle Kinder und Jugendlichen in Westfalen-Lippe ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich sicher und angenommen fühlen“, sagt Westers. Mit der gezielten Förderung von LSBTQIA*-Projekten aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW solle ein Signal für ein offenes Miteinander gesetzt werden. Die Identität eines jungen Menschen dürfe dabei „niemals eine Hürde für sein gelingendes Aufwachsen sein“.

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