Münster-Tatort: Tod im Burggraben Neuer Fall „Es lebe der König" für Kommissar Thiel und Professor Boerne / Am Sonntag im TV

Lesezeit: 2 Minuten.
Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, li.) und Gerichtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) am Tatort. (Foto: WDR / Thomas Kost)
Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, li.) und Gerichtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) am Tatort. (Foto: WDR / Thomas Kost)

Eine Leiche in Ritterrüstung – das sahen selbst Boerne, Thiel und Alberich noch nie auf dem Seziertisch. Am Sonntag läuft der neue Münster-Tatort „Es lebe der König“ im Fernsehen. Als Vorgeschmack haben wir einige Bilder für euch. 

Das „Haus Lüdecke” hat eine lange Geschichte und ist über Münsters Grenzen hinaus bekannt. Im Burggraben des alten Wasserschlosses wird bei der Kostümprobe für ein Theaterstück eine Leiche in Ritterrüstung gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um den frischgebackenen Burgherrn Manfred Radtke. War es ein Unfall oder steckt mehr dahinter – wie Kommissar Thiel (Axel Prahl) vermutet? Hat vielleicht die letzte Burgherrin Clarissa von Lüdecke, die den Sitz ihrer traditionsreichen Familie verkaufen musste, beobachtet, wie der neue Besitzer der Burg ums Leben kam? Im Rahmen der Ermittlungen schlüpft Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) schließlich selbst in die Ritterrüstung.

Für den neuen Münster-Tatort wurde bei uns in Münster lediglich ein Motiv gedreht – um wegen Corona größere Menschenansammlungen zu vermeiden. Um aber doch ein wenig Münster-Flair im Film aufkommen zu lassen, drehte die Produktionsfirma zum Ende der Dreharbeiten einige Szenen mit Schauspielerin Mechthild Großmann (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm) im Café „1648“ im Stadthaus 1.

„Es lebe der König!“ war eine der ersten TV-Produktionen des WDR, die nach dem Corona-Lockdown im Juni wieder an den Start gingen. Für den neuen Fall wurde im Juni und Juli in Münster, Köln und Umgebung gedreht. Die Dreharbeiten sorgen in Münster meist für viel öffentliche Aufmerksamkeit. „Um Team und Schauspieler zu schützen, haben wir möglichst wenig über die genauen Drehorte und Drehzeiten verraten“, erklärt Produzentin Iris Kiefer dazu. „Auch Pressetermine fanden nur im kleinen Rahmen statt. Hilfreich war natürlich, dass wir mit unserem Hauptmotiv, einer mittelalterlichen Burg, ca. zwei Wochen lang einen festen Standort hatten und nur wenige Motivwechsel stattfinden mussten. Drehs in belebten Gegenden, z.B. in Innenstädten, wurden so gut es ging vermieden.“

(Fotos: WDR / Thomas Kost)

Münster-Tatort: „Es lebe der König“ | Sonntag, 13.12.20 | 20:15 Uhr im ERSTEN

Ein Kommentar

  1. Hallöchen, der MÜNSTER – TATORT ist und bleibt der Beste. Für mich ist die kriminelle Handlung zweitrangig. Ich liebe die Sprüche und Aktionen der ganzen Truppe über alles. Und wünsche mir, Sie persönlich kennen zu lernen.
    Bleiben Sie gesund…
    Und ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen Ihr Fan
    Ute Kruegel aus Blankenfelde – Mahlow bei Berlin.
    Vielleicht gibt es ja mal einen TATORT Münster – Berlin????

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.