Tiger Fedors Orakel-Tipp WM-Fieber im Allwetterzoo Münster

WM-Orakel Fedor, der sibirische Tigerkater. (Foto: Allwetterzoo Münster)

Fedor, der sibirische Tigerkater aus dem Allwetter­zoo Münster und offizielles Allwetterzoo-WM-Orakel, hat seinen zweiten WM-Tipp abgegeben. Wird es der letzte sein?

Die Qual der Wahl

In Fedors Außenanlage wurden drei gleiche Kartons mit identischen Fleischinhalt gestellt. Ein Karton mit der Deutschlandflagge, ein weiterer mit der Schwedischen Flagge und der dritte Karton für Unentschieden.

Fedor macht es spannend…

Bei seinem ersten Tipp entschied Fedor zielstrebig: Deutschland gewinnt. Dieses Mal machte er es spannend und lies sich Zeit mit seiner Entscheidung: Er taperte in Ruhe zum Karton mit der Deutschen Flagge, beschnupperte diesen ausgiebig, spielte ein wenig mit dem Karton, holte aber noch nicht das Fleischstück heraus, sondern machte erst einmal eine kurz Pause. Guckte um sich, schnupperte noch einmal und schlich so dann in Richtung des „Unentschieden-Kartons“. Er roch auch hier, schaute noch einmal verschmitzt in Richtung Deutschland und legte seine Tatzen dann auf den Unentschieden Karton. Er schnupperte, drehte den Karton mehrmals und hatte sichtlich seine Freude am Spiel mit dem Unentschieden.

WM-Orakel Fedor, der sibirische Tigerkater. (Foto: Allwetterzoo Münster)

Letztendlich zog er den Karton an einen sicheren Ort und kümmerte sich um den Inhalt. Genüsslich verspeiste er das dicke Stück Rindfleisch, das als Belohnung im Karton auf ihn wartete. „Fedors Tipp steht somit fest“, so Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers. „Deutschland und Schweden trennen sich unentschieden am Samstag. Aber es wird ein spannendes Spiel, denn Fedor war ja zuerst am Deutschland-Karton und hat auch gezögert bevor er das Stück Fleisch aus dem Unentschieden herausgezogen hat. Lassen wir uns überraschen…“

WM-Orakel und Artenschutzbotschafter
Fedor dient gleichzeitig als Symbolträger seiner Art. Sibirische Tiger gehören zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Welt, der Bestand beläuft sich heute nur noch auf weniger als 500 Tiere, die im WM Gastgeberland Russland und in angrenzenden Gebieten Nordkoreas und Chinas leben.

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