Spiel, Spaß und Sympathie: Eröffnung des Kindercamps

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Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson hat gute Nachrichten zu verkünden: Es wird viel Spaß und viel Leckeres geben! (Foto: th)
Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson hat gute Nachrichten zu verkünden: Es wird viel Spaß und viel Leckeres geben! (Foto: th)

Unter dem diesjährigen Motto Zeitreise startet heute offiziell das Kindercamp der Stadt Münster. 103 Kinder nehmen daran teil. Darunter sind 23 Kinder aus Polen, aus der Partnerstadt Lublin und aus Zabrze, für die Verständigung sorgt eine Übersetzerin. Aber viel kann nicht schiefgehen, denn hier geht es um die „drei großen S“, wie Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson bei ihrer Eröffnungsrede an die 8- bis 13-Jährigen versichert: Spiel, Spaß und viele Sympathien untereinander! Einen kleinen Vorgeschmack auf den Spaß bekommt das junge Publikum auch direkt bei der Eröffnung, denn es gibt dem Motto entsprechend gewissermaßen drei Lager: einmal das Steinzeitlager, dann das Ritterlager und schließlich das Zukunftslager. Und allen drei Zeitaltern entsprechend betreten jeweils unter großem Jubel die Steinzeitmenschen, Ritter und Burgenfräulein oder Außerirdische die Bühne. Natürlich immer stilecht mit entsprechenden Utensilien wie Keulen, Tierfellen und Lendenschurzen bzw. mit Schild und Schwert oder aber glitzernden Antennen und bunter Hautfarbe ausgestattet.

Aber noch viel größer als bei den Auftritten der Zeitreisenden ist der Jubel, als Bürgermeisterin Vilhjalmsson das süße Buffet mit Muffins und Schokoladencroissants für eröffnet erklärt. Von dem ist auch Marius (12) ganz begeistert. Er ist bereits zum fünften Mal beim Feriencamp, hat auch schon viele Freunde aus den vorherigen Jahren gefunden. Dieses Mal ist er im großen Zelt mit insgesamt vier Leuten untergekommen. Sein Qualitätsurteil zu den Betreuern vor Ort: „Super!“

Richtig enthusiastisch sind die Kinder auch im großen Spielzelt unterwegs, dort gibt es eine riesige Lego-/Duplo-Landschaft, an der an verschiedenen Stellen immer wieder gebaut wird. Betreuer Benedikt erzählt von dem herausfordernden, weil mehrstöckigen „Eisenbahnturm“, dessen Bau sich nach einem herben Rückschlag in der Anfangsphase zunächst schleppend gestaltete. „Aber ab der zweiten Etage etwa, als zu erkennen war, dass es funktioniert, da erwachte das große Interesse bei den Kindern.“

Noch ruhen hier die Dinosaurier hinter großen Mauern, aber wer weiß, wie lange noch … (Foto: th)
Noch ruhen hier die Dinosaurier hinter großen Mauern, aber wer weiß, wie lange noch … (Foto: th)

Eifrig gebaut wird auch hier mit durchaus futuristischem Interesse: Ein Dino-Park! Einer der jungen Bauherren dazu: „Hier wird Jurassic Park Teil eins aufgebaut. Teil zwei soll auch noch kommen. Eigentlich sollte noch Jurassic World mit einer Glaskugel folgen, aber dafür fehlen momentan die Mittel.“

Völkerverständigung und soziales Miteinander werden aber nicht nur mit ehrgeizigen Bauprojekten, sondern auch mit viel Spiel und Spaß gefördert: Bei Fußball, Volleyball, Basteln und anderen Spielen, aber auch dem gemeinsamen Grillen mit Stockbrot oder sogar einem richtigen Schweinerücken dürfte keine Langeweile aufkommen. Das Wetter soll diese Woche noch hervorragend mitspielen – besser könnten die Ferien nicht starten!

 

 

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