Skateboard statt Bomben: Skate-aid zeigt, wie

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Die Organisatoren und Teilnehmer von "Across the Bo(a)rders". (Foto: Stefan Lehmann)
Die Organisatoren und Teilnehmer von “Across the Bo(a)rders”. (Foto: Stefan Lehmann)

Integration für Flüchtlinge? Skate-aid weiß, wie es geht und setzt dabei aufs Skateboard, statt auf Bürokratie. Das ist auch der Grund warum der Flüchtlings-Workshop “Across the Bo(a)rders” sein erstes Zwischenziel problemlos erreicht.

Zwölf junge Flüchtlinge des Workshops in Münster haben sich über ihr persönliches Engagement und mit Hilfe eines „Sozial-Punkte-Systems“, das von Skate-aid entwickelt wurde, ihr erstes eigenes Skateboard verdient. Torben Oberhellmann, Vorstand von Skate-aid, konnte gemeinsam mit den Skateboard-Trainern und ehrenamtlichen Helfern den Kids ihre Boards feierlich überreichen.

60 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 -18 Jahren, hauptsächlich aus Syrien, Afghanistan und dem Irak nehmen seit Anfang des Jahres an diesem Programm teil. Es beinhaltet nicht nur das reine Skateboard-Training, sondern auch Übungen zur Gruppenstärkung und dem Erlernen der deutschen Sprache. Studenten der Sozialen Arbeit an der FH-Münster leiten gemeinsam mit erfahrenen Skateboard-Trainerinnen die Workshops, das Hilfsmittel Skateboard ebnet dabei den Weg zu Integration, Persönlichkeitsbildung und Sprachvermittlung.

Das Besondere am Projekt „Across The Bo(a)rders“ ist, dass sich die Kids durch ein Punktesystem ihr eigenes Skateboard und ihre eigene Schutzausrüstung und Skatekleidung verdienen können.Voraussetzung dafür ist, dass sie regelmäßig und verlässlich am Training teilnehmen, hilfsbereit und freundlich sind, ihre Sprachkenntnisse verbessern und sich gut innerhalb der Gruppe einbringen.

Mehr zum Thema: www.skate-aid.org | Skate-aid bei Facebook

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