
Vom 18. bis 27. September bringt das LITFILMS Literatur Film Festival zum vierten Mal Autoren, Filmemacher und Schauspieler nach Münster. Im Mittelpunkt stehen die Verbindungen zwischen Literatur und Film. Zahlreiche Veranstaltungen finden im Schloßtheater, im LWL-Museum für Kunst und Kultur und an weiteren Orten statt.
Zur Eröffnung am 18. September sind die Hauptdarstellerinnen Bayan Layla und Brikena Ray im Schloßtheater zu Gast. Sie stellen die Verfilmung „Drei Kameradinnen“ nach dem gleichnamigen Roman von Shida Bazyar vor.
Am 19. September gehören die Filmemacherin Silke Schönfeld und Guido Naschert, Leiter der Poetryfilmtage Weimar, zu den Gästen des Kurzfilmwettbewerbs „LIT.shorts“. Am folgenden Tag lesen Lütfiye Güzel, Daniel Huhn und Anneke Lubkowitz aus dem künstlerisch-dokumentarischen Projekt „Auf die Plätze“.
Am 21. September widmen sich Anja Rützel und Annika Brockschmidt in ihrer Show „Jane Austen und ihre Männer“ den Figuren Darcy und Knightley aus feministischer Perspektive.
Film und Literatur im Dialog
Weitere Programmpunkte beschäftigen sich mit bekannten Persönlichkeiten aus Literatur und Kunst. Am 22. September stellt Regisseurin Regina Schilling ihren Dokumentarfilm „Jemand, der einmal ich war“ über Ingeborg Bachmann vor. Schauspielerin Judith Hoersch liest außerdem aus ihrem Debütroman „Niemands Töchter“.
Am 23. September ist der niederländische Oscar-Preisträger Mike van Diem nach der Vorführung seines Films „Our Girls“ zum Filmgespräch im Schloßtheater zu Gast. Im LWL-Museum liest Rike Reiniger aus „24 Bilder pro Sekunde“ über die Trickfilmkünstlerin Lotte Reiniger.
Am 25. September stellt Grimme-Preisträger Constantin Lieb in der Buchhandlung Schatzinsel seinen Debütroman „Wildboden“ vor. Darin geht es um die Beziehung zwischen Erna Schilling und Ernst Ludwig Kirchner.
Netzwerktag zur Drehbuchadaption

Ein Schwerpunkt liegt am 26. September auf der Übertragung von Literatur in den Film. Beim Netzwerktag in der B-Side sprechen unter anderem Constantin Lieb, Produzentin Janina Sara Hennemann, Regisseur Josef Brandl und Autor Sven Amtsberg über das Projekt „Superbuhei“. Weitere Gäste beschäftigen sich mit rechtlichen Fragen sowie aktuellen Romanverfilmungen.
Am Abend folgen Filmgespräche im Schloßtheater, unter anderem mit Regisseur Nordin Lasfar und dem Team der Jelinek-Adaption „Liebhaberinnen“. Im Theatertreff liest David Vajda aus seinem Debütroman „Diamanten“.
Abschluss mit Werkschau
Zum Abschluss am 27. September ist David Vajda noch einmal zu Gast, diesmal als Regisseur des Films „Jesus Egon Christus“. Zudem präsentieren junge Filmemacher ihre Arbeiten aus den Sommer-Workshops. Die Artists in Residence Aïsha Noomi Stief und Conrad Dreyer zeigen ihre Werkschau „14+1 Wege mit Robotern umzugehen“. Son Lewandowski liest aus ihrem Debütroman „Die Routinen“.
Den Abschluss bildet die Dokumentation „Terre Rouge – Topographie du Poète“ des luxemburgischen Filmemachers und Musikers Fränz Hausemer. Der Vorverkauf für die Veranstaltungen läuft. Weitere Information könnt ihr auf https://litfilms.de/ finden
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