Hörsterparkplatz: Konzepte zur Umgestaltung

Auf dem Areal des Hörsterparkplatzes könnte ein Kultur- und Bildungsforum mit einer Musikhalle entstehen. (Foto: Screenshot / WOW-Film)
Auf dem Areal des Hörsterparkplatzes könnte ein Kultur- und Bildungsforum mit einer Musikhalle entstehen. (Foto: Screenshot / WOW-Film)

Der triste Parkplatz soll weg, dafür entsteht ein Kultur- und Bildungsforum mit einer Musikhalle. So könnte der Hörsterparkplatz irgendwann einmal aussehen. Immer wieder gibt es Ideen und Impulse zur Umgestaltung. Drei Architekten haben dazu Entwürfe ausgearbeitet, die unterschiedlicher nicht sein können.

An dem neuen Standort soll auch die Westfälische Schule für Musik, die Volkshochschule sowie die schulpsychologische Beratungsstelle unterkommen. Dem Niederländer Jo Coenen, der beispielsweise das Konzerthaus in Den Haag entworfen hat, ist ein offener Pavillon wichtig, der von allen Seiten erreichbar ist. In Holland sind solche Plätze zum Verweilen sehr angesagt. Um dem innerstädtischen Wohnungsmangel entgegenzuwirken, sollen Wohnungen in unterschiedlicher Größe geschaffen werden, dazu eine Tiefgarage mit gläserner Pyramide, die in die Höhe ragt.

Jan Kleihues hat die BND-Zentrale in Berlin und die Münster Arkaden entworfen. Sein Plan sieht einzelne Baukörper mit besonders großer Tiefgarage vor, allerdings keine Wohnungen. Die Höhe der Gebäude soll die der benachbarten Häuser nicht übersteigen. Das ganze ist als offenes Bauwerk vorgesehen, die Gasse zur Hörster Straße wird beibehalten. Der Plan des Australiers Peter Wilson sieht ein 80 Meter hohes Gebäude mit grünem Dach vor. Auf 12.000qm sollen Wohnflächen entstehen, darunter eine Musikhalle mit 1200 Plätzen.

Alle Entwürfe eint ein gemeinsamer Plan: einen schlummernden Ort zum Leben zu erwecken. Das von WOW-Film produzierte Video zeigt die verschiedenen Entwürfe. Was haltet ihr davon? Sagt uns in den Kommentaren eure Meinung und diskutiert auf unserer Facebook-Seite mit.

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Thomas Hölscher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.