Grüne Münster erfolgreich auf Parteitag Änderungsantrag zum Bundestagswahlprogramm wurde angenommen / Münster mit 7 Delegierten beim Online-Bundesparteitag stark vertreten

Die Delegierte Sonja Völker stellt den erforlgreichen münsteraner Antrag auf der Bundesdelegiertenkonferenz vor. (Foto: PM)

Münsters Grüne scheinen mit ihrem Beitrag zum Bundesparteitag ganz zufrieden zu sein. Sie waren am Wochenende mit sieben ordentlichen Delegierten und sieben Ersatzdelegierten auf dem Online-Parteitag vertreten und sind damit laut Pressemeldung einer der am stärksten vertretenen Kreisverbände im Bundesgebiet.

Insgesamt waren etwa 3400 Änderungsanträge zum Entwurf des Bundestagswahlprogramms von Bündnis 90/Die Grünen eingegangen, nur über 79 von ihnen wurde am Wochenende beim digitalen Bundesparteitag abgestimmt. Der erste Antrag, der die Zustimmung der über 600 Delegierten fand, kam vom Kreisverband aus Münster, wie dieser stolz berichtet. Der ursprüngliche Programm-Entwurf sah vor, das Rentenniveau auf 48% festzulegen und nicht weiter zu senken. Die Grünen Münster sprachen sich dafür aus, vor diese Zahl das entscheidende Wort „mindestens“ zu setzen und somit die Möglichkeit offen zu halten, dass auch eine Steigerung möglich ist. Denn ein Rentenniveau von 48% sei weder angemessen noch armutsfest.

Die Grünen in Münster sehen ihre Partei nach der Online-Bundesdelegiertenkonferenz gestärkt. Die Abschaffung von Hartz IV, die Einführung einer Grundrente für alle, die Bürgerversicherung und die Digitalisierung in der Stadt und auf dem Land – für die Grünen sind das einige der Themen, die beweisen sollen, dass sie „den Sozialstaat denken“ und die Bedürfnisse der Menschen mit den Notwendigkeiten durch die Klimakrise zusammenbringen.

Die Bundestagsabgeordnete und Kandidatin für die kommende Bundestagswahl Maria Klein-Schmeink war ebenfalls als Delegierte dabei. „Das war ein sehr programmatischer Parteitag mit grossartigen orientierenden und motivierenden Reden. Ich freue mich mit einer so starken Kanzlerkandidatin und mit diesem Spitzen-Team mit Robert Habeck in diesen so entscheidenden Wahlkampf zu ziehen“, so Maria Klein-Schmeink. „Ich freue mich darüber, dass das Gesundheitskapitel noch einige wichtige Ergänzungen erfahren hat. So sind noch ein Kapitel zu Klimaschutz und Gesundheit sowie zur Stärkung der Patient*nnen und zur durchgängigen Barrierefreiheit auch der Digitalisierung hinzugekommen.“

„Sozialer Klimaschutz ist möglich. Wir zeigen in unserem Wahlprogramm, dass wir die soziale Realität der Menschen sehen und ernst nehmen: Wir Grüne machen Vorschläge, wie ein gutes Leben für alle möglich wird, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder kulturellem Hintergrund“, ergänzt Julia Burkhardt, Sprecherin des Kreisverbandes Münster. „Veränderung braucht Freunde. Unser Angebot ist die Ökologisierung der Wirtschaft und die ökologische Marktwirtschaft. Nur so wird unser Planet auch für zukünftige Generationen lebenswert bleiben. Dafür werden wir bei der Bundestagswahl gemeinsam kämpfen und laden alle Menschen in Münster dazu ein, mitzumachen“, so Jörg Rostek, der neue Sprecher des Grünen Kreisverbandes Münster.

„Vielfalt bedeutet Stärke. Wer rechte und rechtsextreme Parteien aus dem Bundestag katapultieren möchte, muss Grün wählen. Wir stellen uns entschieden gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung auf der Straße und in den Parlamenten“, positioniert sich Sophie Kiko, stellvertretende Delegierte und Mitglied von Kaktus-Grüne Jugend Münster. „Die Analyse von Ex-Siemens-Chef und Gastredner Joe Kaeser, dass sich viele Firmen bereits auf den Weg hin zu klimaschonenden und sozial-gerechten Produktions- und Arbeitsweisen gemacht haben, trifft auch auf viele münsterische Unternehmen zu. Diese Transformation werden wir fördern – im Bund und hier vor Ort in Münster!“ so Anne Herberman, Delegierte und wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Ratsfraktion in Münster.

Mehr über die Grünen in Münster auf ihrer Internetseite gruene-muenster.de.

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