GEW kündigt Warnstreiks an

Die GEW Münster fordert eine Angleichung der Gehälter im Sozial- und Erziehungsdienst. (Foto: CC0)
Die GEW Münster fordert eine Angleichung der Gehälter im Sozial- und Erziehungsdienst und kündigt Warnstreiks an. (Foto: CC0)

Die Tarifrunde nimmt Fahrt auf. Die Regionalgeschäftsstelle Münsterland der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bereitet sich auf Warnstreiks in den kommenden Wochen vor.

„Überall im öffentlichen Dienst in NRW ist die Bereitschaft zu Aktionen und Warnstreiks groß. Die Beschäftigten erwarten eine konstruktive Haltung der öffentlichen Arbeitgeber in der anstehenden zweiten Verhandlungsrunde“, so Ulrich Thoden, stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender der GEW Münster.

In der Tarifrunde 2017 für die Beschäftigten der Länder haben die DGB-Gewerkschaften eine Gesamtforderung von sechs Prozent. Darin sind eine soziale Komponente für die Entgeltgruppen 2 bis 8 und die Einführung einer Erfahrungsstufe 6 für die Entgeltgruppen 9 bis 15 enthalten. Erforderlich ist eine Angleichung der Gehälter im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder an die im Bereich des Bundes und der Kommunen sowie das Eindämmen des Befristungsunwesens an den Hochschulen.

Wenn die zweite Verhandlungsrunde am 30. und 31. Januar 2017 ergebnislos verläuft, wird es auch zu Warnstreiks an den Schulen und Hochschulen in Münster und dem Münsterland kommen. „Wir bereiten einen ersten Warnstreik für Mittwoch, den 1. Februar 2017, in den Schulen vor“, kündigt Thoden an. „Auch die Lehrer, die Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst des Landes und die Tarifbeschäftigten an den Hochschulen erwarten eine deutliche Gehaltssteigerung und sind aktionsbereit.“

Thomas Hölscher

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