Deutliche Niederlage im letzten Heimspiel SCP verliert 1:4 gegen KSC / Gäste beweisen höchste Effizienz in der Chancenauswertung

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Da ist das 0:2 für den KSC. (Foto: Carsten Pöhler)
Da ist das 0:2 für den KSC. (Foto: Carsten Pöhler)

Der SCP wollte im letzten Heimspiel vor fast 10.000 Zuschauern gegen den designierten Aufsteiger Karlsruher SC ein unangenehmer Gegner sein. So hatte es Noch-Trainer Marco Antwerpen im Vorfeld der Partie versprochen. Und in der ersten Halbzeit bestätigten seine Spieler diese Ankündigung vollends. Denn die Adlerträger präsentierten sich voll auf Augenhöhe, bestimmten das Spiel, zeigten sich entschlossen, einzig die Durchschlagskraft war durch die gute Organisation der Badener gebremst.

Den Spielverlauf stellte dann zunächst Marvin Pourie durch seinen abgezockten Treffer in Minute 33 auf den Kopf. Die Gastgeber waren aus dem Rhythmus und es kam noch schlimmer. In der 2. Minute der Nachspielzeit nickte Roßbach nach einer Ecke ein, die Zeichen standen somit früh auf Aufstiegsparty.

Der zweite Durchgang begann gleich mit einem Lattenknaller: Wanitzek mit feiner Schusstechnik aus gut 30 Metern an den Querbalken (48.). Sieben Minuten später dann die endgültige Entscheidung durch Fink und Röser in der 55. und 57. Minute. Doppelschlag und somit war die Messe gelesen. Das Spiel nach gut einer Stunde bereits entschieden, die Gastgeber aber dennoch mit Ergebniskosmetik: Menig fand nach guter Vorarbeit Kobylanski im Strafraum, der in Minute 67 den Ehrentreffer markierte.

Verabschiedung der wechselnden Spieler des SCP. (Foto: Carsten Pöhler)
Verabschiedung der wechselnden Spieler des SCP. (Foto: Carsten Pöhler)

Ansonsten brannte nichts mehr an und der Aufsteiger aus Karlsruhe brachte das 4:1 über die Zielgerade. Sandrino Braun sah in der Schlussphase noch die gelb-rote Karte, das war jedoch eher nur noch Randnotiz. Am Ende war der Abstand zu einem Spitzenteam allein an diesem Spiel ablesbar. Auch wenn es zwischenzeitlich bis auf Platz 1 und 2 hinauf ging, so haben die Preußen eine solide Saison gespielt, mehr als Platz 4-8 war auch real nicht zu erwarten.

So endet nun diese Saison tatsächlich auch tabellarisch genau dort, auch wenn es noch einen Auftritt in Zwickau gibt. Was bleibt, sind die schönen spielerischen Momente einer Mannschaft, die man in dieser Konstellation nie wieder zusammen spielen sehen wird an der Hammer Straße. Der große Umbruch beginnt.

Fotostrecke: Preußen Münster vs. Karlsruher SC (11.05.19)

 

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