Zweiter Kran für Volksbank-Umbau Voßgasse für Aufbauarbeiten voraussichtlich am Wochenende 28. / 28. März gesperrt

Die Großbaustelle der Volksbank. Hier soll ein zweiter Kran errichtet werden. (Foto: Thomas Hölscher)
Die Großbaustelle der Volksbank. Hier soll ein zweiter Kran errichtet werden. (Foto: Thomas Hölscher)

An der Hauptstelle der Volksbank an der Neubrückenstraße gehen die Umbauarbeiten weiter. Nachdem zu Jahresbeginn die Ertüchtigungsarbeiten in der Tiefgarage abgeschlossen worden sind, folgt nun der nächste Schritt im Hochbau. Ende März soll ein zweiter Baukran installiert werden, damit weitere Bereiche im Innenhof erreicht und mit Baumaterial versorgt werden können. Hierfür wird die Voßgasse zeitweise gesperrt.

Für die Baustellenlogistik wurden rund um das geplante Kranfundament bereits Änderungen an der Verkehrsführung umgesetzt. In der Voßgasse sind die Fahrbahnen während der Bauarbeiten leicht verengt, außerdem entfällt die Linksabbiegerspur in die Neubrückenstraße. Für Anliegerinnen und Anlieger sowie Nutzer der benachbarten Tiefgarage gilt während dieser Bauphase aus Sicherheitsgründen ein Rechtsabbiegegebot. Betroffene Nachbarn und Mieter seien darüber informiert worden.

„Möglichst wenig Beeinträchtigungen“

Für die Montage des Krans wird die Voßgasse voraussichtlich von Samstag, 28. März, ab 20 Uhr bis Montag, 30. März, 22 Uhr gesperrt. Die Sperrung beginne bewusst erst am Samstagabend, um den laufenden Geschäftsbetrieb in der Innenstadt möglichst wenig zu beeinträchtigen, wie die Volksbank im Münsterland in einer Medienmitteilung erklärt. Weitere Informationen zur Umleitung soll das Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster rechtzeitig bekannt geben.

Zur Kommunikation mit den Anwohnern erklärte Frank zur Nieden, Bereichsdirektor Organisation der Volksbank im Münsterland, man stehe „in permanentem Austausch mit den Nachbarinnen und Nachbarn sowie den Anrainern” und versorge sie „so früh wie möglich mit allen notwendigen Informationen”. Zudem sei die Bank „weiterhin bemüht, die unvermeidlichen Einschränkungen und Belastungen im Zuge des Umbaus so gering wie möglich zu halten”.

Planung als offenes Quartier

Die neue Hauptstelle soll nach der Fertigstellung als offenes Quartier mit Passage, Co-Working-Flächen, Gastronomie und öffentlich zugänglichen Bereichen genutzt werden. Nach Angaben der Volksbank setzt das Projekt auf Bauen im Bestand statt Komplettabriss. Interessierte können den Umbau während der Bauphase über digitale Einblicke vor Ort und online mitverfolgen, unter anderem per QR-Code am Gerüst.

Ein Kommentar

  1. Also wir sind in unmittelbarer Nähe- unser Garten grenzt an das Theater und wir haben als Nachbarn, die sehr stark unter dem furchtbaren Lärm leiden müssen , noch nie Informationen von der Volksbank erhalten. Außer die öffentlich zugänglichen.
    Sind also nicht im Austausch.
    Die Baustelle ist eine absolute Zumutung für jeden, der in der Nähe wohnt und arbeitet. Arbeiten ist an manchen Tagen wegen der Lärmbelästigung kaum möglich. Selbst heute (Sonntag, 29.03.26) wird laut gearbeitet. Es wird immer gesagt und geschrieben, dass aufgrund von Umweltschutz nicht abgerissen wurde, sondern Teile der alten Volksbank verwendet werden sollen. Gut und schön, aber geht Umweltschutz vor Schutz gegenüber den Menschen, die unter den Lärmemissionen leiden müssen?
    Die Strasse (Vossgasse) ist vor Jahren wegen Lärmschutz in eine Zone 30 geändert worden, aber man genehmigt jahrelange Bauarbeiten mit extremen Lärm ohne an die Menschen zu denken, sondern ‘nur’ daran, dass medienwirksam auf die Umwelt geachtet wird. Hätte man abgerissen und neu gebaut, wäre es deutlich leiser und die Bank wahrscheinlich schon komplett fertig. Greenwashing at it’s best. 👎🏼👎🏼

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