York: Auch Münsters Partnerstadt lebt mit Ausgangsregelungen Verbindungen in Münsters Partnerstädte werden weiterhin gepflegt

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"Wie eine Geisterstadt“ empfinden die Menschen in Münsters Partnerstadt York aktuell die Situation. Diesen Blick auf die leere Einfallstraße mit der Altstadt im Hintergrund schickte eine Partnerorganisation an die Kolleginnen in Münsters „Büro Interantionales“. (Foto: Martin Bloomfield, York Associates.)
“Wie eine Geisterstadt“ empfinden die Menschen in Münsters Partnerstadt York aktuell die Situation. Diesen Blick auf die leere Einfallstraße mit der Altstadt im Hintergrund schickte eine Partnerorganisation an die Kolleginnen in Münsters „Büro Interantionales“. (Foto: Martin Bloomfield, York Associates.)

Münster hat Partner weltweit. Auch die Menschen in Münsters Partnerstädten, wie zum Beispiel York, sind von der Corona-Pandemie betroffen. Dennoch werden die Verbindungen zwischen Münster und den zehn befreundeten Kommunen weiter gepflegt, auch wenn gemeinsame Veranstaltungen abgesagt werden mussten und persönliche Kontakte auf absehbare Zeit nicht möglich sind.  

In Münsters Stadtverwaltung erhalten die Mitarbeiterinnen des Internationalen Büros im Amt für Bürger- und Ratsservice regelmäßig Informationen aus den Partnerstädten. In einer Reihe soll ein Blick auf die aktuelle Situation vor Ort geworfen werden. Die erste und älteste Partnerstadt Münsters ist seit 1957 York.

Mit der gut erhaltenen Altstadt, vielen historischen Gebäuden und dem „York Minster“, der größten mittelalterlichen Kirche Englands, aber auch als Touristen- oder Shopping-Ziel und Ort zahlreicher Festivals ist das öffentliche Leben in York durchaus mit dem Münsters vergleichbar. 8,2 Millionen Besucher hat die Stadt üblicherweise.

In Großbritannien wurde wegen der Corona-Pandemie eine Ausgangssperre bis zum 7. Mai verhängt. Die Briten sollen das Haus nur noch verlassen, wenn es unbedingt notwendig ist. Einmal am Tag ist ein Spaziergang, eine Joggingrunde oder eine Fahrradtour erlaubt. Die Schulen sind nach aktuellem Stand noch bis zum 11. Mai geschlossen.

Janet Tregoning, eine Gastmutter in der Partnerstadt, berichtet, dass York wie eine Geisterstadt wirke, was sich „sehr merkwürdig anfühlt“. Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter der Stadtverwaltung arbeiten, wenn möglich, zu Hause. An Sitzungen, die tatsächlich stattfinden müssen, dürfen maximal fünf Personen teilnehmen. Für alle weiteren gilt: telefonieren oder skypen. Das werde durchaus positiv gesehen, so übten sich alle Kollegen in den aktuellen technischen Möglichkeiten.

Alle Yorker hoffen, dass der Alltag – wenn auch schrittweise – bald wieder zurückkehrt und sie den Sommer in ihrer Stadt genießen können. „Und sobald wie möglich möchten wir natürlich auch unsere Freunde und Freundinnen in Münster wieder treffen“, schreibt Margaret Davies von der Stadtverwaltung York.  www.stadt-muenster.de/international

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