WWU Baskets und der Traum von der weißen Wand Am Samstag geht es gegen die Basketball Löwen Erfurt in die Playoffs

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Wie hier gegen Essen, soll es am Samstag im ersten Playoff-Spiel auch gegen Erfurt klappen. (Foto: Claudia Feldmann)
Wie hier gegen Essen, soll es am Samstag im ersten Playoff-Spiel auch gegen Erfurt klappen. (Foto: Claudia Feldmann)

Die anstehenden Playoffs elektrisieren die Spieler der WWU Baskets und die Basketball-Fans in Münster gleichermaßen. „Wir sind mega aufgeregt und würden uns freuen, wenn alle Fans, die in die Halle kommen etwas Weißes anziehen“, wünscht sich Headcoach Philipp Kappenstein sichtbare Playoff-Atmosphäre einer weißen Wand. Am Samstagabend, 2. März 2019, treten die WWU Baskets Münster um 19.30 Uhr in der Halle Berg Fidel gegen die Basketball Löwen Erfurt an. „Das wäre überragend und würde den Jungs noch mal ein Extra-Push geben“, betont Philipp Kappenstein im Vorfeld des ersten Spiels des Achtelfinal-Playoffs, das im Modus Best-of-Three ausgetragen wird.

Denn die Vorzeichen sind durchaus andere als bei den vergangenen drei Heimspielen, die der Tabellenerste der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord deutlich gewann. „Die Fans können sich sicherlich auf Spiele freuen, die wesentlich intensiver und spannender werden“, erklärte Philipp Kappenstein am Donnerstag. „Wir werden um jeden Punkt kämpfen müssen“, analysierte er doch die Basketball Löwen Erfurt als eine sehr physische, defensiv starke Mannschaft, die in David Taylor, Robert Franklin und Maximilian Kuhle drei überragende Spieler in ihren Reihen hat.

Point GuardTaylor gilt als einer der besten deutschen Spieler in der ProB und spielte in der letzten Saison noch in der ersten Bundesliga. Maximilian Kuhle, 2013 bis 2018 in der 2. Bundesliga ProA aktiv, ist ein überragender Schütze. Der 38-jährige Robert Franklin komplettiert das Trio der Leistungsträger als Allrounder, spielt bereits seit 2008 in Deutschland. Mit ihren Leistungsträgern haben „haben sie eine ganz gute Mischung, sind dadurch schwer berechenbar“, warnt Philipp Kappenstein. Dazu kommen noch drei sehr gute Rollenspieler mit Tobias Bode, Oliver Pahnke und Lucas Wobst.

Nichtsdestotrotz sind die WWU Baskets die deutlich tiefer besetzte Mannschaft. Ein Mittel sieht der WWU-Baskets-Coach darin, „die Intensität über 40 Minuten versuchen, extrem hochzuhalten, damit sie irgendwann mit ihrer Sechs-Mann-Rotation, wo vier Leute über 30 Minuten gehen müssen, müde werden.“

Die Voraussetzung dafür haben die Münsteraner in der Trainingswoche geschaffen, in der die  Intensität noch einmal gestiegen ist. Die WWU Baskets wollen den Schwung aus der so erfolgreichen, heimstarken Hauptrunde mitnehmen und den ersten Sieg im Achtelfinale der Playoffs vor heimischer Kulisse holen, um den Heimvorteil nächste Woche mit nach Erfurt zu nehmen.

Wir wünschen dem Headcoach Kappenstein auch am Samstag die richtigen Worte für sein Team. (Foto: Claudia Feldmann)
Wir wünschen dem Headcoach Kappenstein auch am Samstag die richtigen Worte für sein Team. (Foto: Claudia Feldmann)

Der Headcoach zum Spiel:

„Erfurt spielt relativ unkonventionell, lebt offensiv viel von individueller Stärke, sucht schnell den Abschluss. Das wird richtiger, intensiver, harter Playoff-Basketball. Ich glaube, dafür ist unsere Mannschaft bestens gerüstet. Das war auch ein der Sinn bei der Zusammenstellung unseres Kaders, dass wir in solchen Momenten richtig dagegen halten können und voll da sind. ”

Das Personal:

Trainer Kappenstein kann mit einem tiefen Kader planen. Nico Funk war krank, ist langsam wieder eingestiegen. Bis auf kleinere Wehwehchen sind die WWU Baskets mit Ausnahme von Stephan Weß Samstag komplett. „Wessi“ ist wieder im Aufbautraining, hat schon Würfe nehmen können, wird vielleicht im Verlaufe der Playoffs wieder ein Thema.

WWU Baskets Münster vs. Basketball Löwen Erfurt

Samstag, 02.03.18 | 19:30h | Berg Fidel | Tickets

Auf Korbhöhe! Für Fans, die nicht live dabei sein können: 

Mit Spielbeginn um 19.30 Uhr starten die WWU Baskets auch den BALLSIDE Liveticker der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

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