WWU Baskets: Mit Vollgas in den Endspurt Am Samstag geht es zuhause gegen den MTV Herzöge Wolfenbüttel

Am Samstag geht der Kampf um eine gute Startposition in der K.O.-Phase los. (Fotos: Markus Holtrichter/ WWU BASKETS)
Am Samstag geht der Kampf um eine gute Startposition in der K.O.-Phase los. (Fotos: Markus Holtrichter/ WWU BASKETS)

Nach dem Erreichen der Playoffs geht es für die WWU BASKETS nun um eine gute Startposition für die K.O.-Phase. Dafür will das Team von Philipp Kappenstein am Samstag unbedingt einen Heimsieg gegen den MTV Herzöge Wolfenbüttel landen – den Kooperationspartner des Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig. „Es ist das einzige Team, was wir noch nicht geschlagen haben“, demonstriert der Headcoach des Tabellenführers aus Münster weiterhin allergrößten Ehrgeiz. Für die Partie gegen den Tabellenelften sollten sich Fans möglichst schon im Vorfeld etickets sichern, um am Samstagabend zügig in die Halle am Berg Fidel zu gelangen. Die Partie startet um 19:30 Uhr.

Die Gäste warten seit sieben Spielen auf einen Sieg und haben dementsprechend Sorgen bezüglich des angepeilten Klassenerhaltes. Zuletzt setzte es für das Team der US-Amerikaners Steven Esterkamp eine Heimpleite gegen Oldenburg, den nächsten Auswärtsgegner der WWU BASKETS. Der ProB-Dino konnte das Hinspiel gegen Münster aber mit 81:72 für sich entscheiden. Nicht nur deswegen ist Philipp Kappenstein gewarnt: „Es ist eine sehr talentierte Mannschaft, sie stehen grad mit dem Rücken zur Wand und werden alles raushauen, was sie können.“

Kappenstein weiß genau um die Qualitäten gerade der Doppellizenzspieler mit BBL-Erfahrung. „Der Kader ist aber auch insgesamt athletisch und groß“, so der 39-jährige. „Sie haben uns im Hinspiel wirklich ganz schön wehgetan, das war unser Tiefpunkt der Saison, wir wollen eine erfolgreiche Revanche.“ Unklar ist aber noch, welche Talente der Gäste in Münster auflaufen werden, denn der Kooperationspartner Braunschweig spielt zeitgleich in Jena.

Die Qual der Wahl hat hingegen das Trainerteam der WWU BASKETS. Abgesehen von den Folgen der hohen Belastung der vergangenen Wochen und kleineren „Wehwehchen“, dürfte am Samstag der gesamte, 14 Spieler umfassende Kader einsatzbereit sein. Der Aufsteiger aus Münster ist aktuell Tabellenführer, im neuen Jahr zudem noch ungeschlagen. Inklusive des Spiels gegen Wolfenbüttel stehen noch drei Partien aus, bevor Anfang März die Playoffs starten.

Philipp Kappenstein: 

„Wir freuen uns sehr, wieder nachhause zu kommen und hoffen, dass die Jungs so ein bisschen den Lohn für das bekommen, was sie in den vergangenen beiden Wochen geleistet haben, angesichts der langen Auswärtsfahrten. Wir wünschen uns also eine volle Halle, es wäre cool, wenn wir wieder ein richtiges Fest erleben würden. Unser Ziel ist natürlich, die Tabellenführung zu verteidigen. Es wird wieder ein sehr umkämpftes Spiel werden. Unsere Spieler gehen ein bisschen auf dem Zahnfleisch und wir brauchen wirklich jede Unterstützung und jeden, der uns nach vorne schreit. Die Halle soll brennen und wir werden alles dafür tun, alles mobilisieren, um Schwung aufzunehmen für die Playoffs. Das Ziel vor dem schweren Oldenburg-Spiel ist, unter den ersten Dreien zu landen, um den Heimvorteil in den Playoffs zu haben.“

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