„Wir waren doch gerade erst in Bielefeld“ Wiedersehen mit Heinrich Schafmeister / 6,36 Mio. sahen neuen Fall für Wilsberg

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Wiedersehen in Bielefeld (v.l.): Wilsberg (Leonard Lansink), Manni (Heinrich Schafmeister) und Ekki (Oliver Korittke). (Foto: ZDF / Thomas Kost)
Wiedersehen in Bielefeld (v.l.): Wilsberg (Leonard Lansink), Manni (Heinrich Schafmeister) und Ekki (Oliver Korittke). (Foto: ZDF / Thomas Kost)

Nicht nur die quakende Ente ist in den Wilsberg-Filmen ein Running Gag, auch die Erwähnung der Stadt Bielefeld zieht sich durch jede Folge. Am Abend lief im ZDF die neue Episode – und 6,36 Mio. Fans des beliebten Münster-Krimis schauten zu.

Gleich zwei Wiedersehen in „Bielefeld 23“: Kommissarin Springers quirliges Patenkind Merle (Janina Fautz) ist erneut dabei und Wilsberg (Leonard Lansink) trifft nach rund 10 Jahren auf seinen alten Kumpel Manni Höch (Heinrich Schafmeister). Dieser soll nicht nur auf Droge sein, sondern als Bauamtsleiter auch noch Bestechungsgelder für ein Großprojekt angenommen haben und sitzt seitdem im Knast. Alles riecht nach einer Verschwörung und Wilsberg muss seinem langjährigen Weggefährten aus der Patsche helfen und dessen Unschuld beweisen.

Schon wieder eine Folge mit ganz wenig Münster? „Wir waren doch gerade erst in Bielefeld“, stellt Ekki Talkötter (Oliver Korittke) schnell fest. Denn nach „Ins Gesicht geschrieben“ ist es der zweite Fall für Privatdetektiv Georg Wilsberg, der fast in Gänze in Bielefeld spielt. Dennoch schalteten gestern Abend 6,36 Mio. Zuschauer ein, sogar noch mehr, als im letzten „Bielefeld“-Fall – dort waren es 6,05 Mio. Die Meinungen der Wilsberg-Fans gingen wieder einmal auseinander. Kommentare wie „War nicht so berauschend wie die anderen Folgen“, „Zuviel Klamauk“ oder „Bitte bleibt in Münster und ab und zu ein kleiner Witz über Bielefeld (…) und zurück zu den Wurzeln!”, lasen wir in den Kommentarspalten in den Sozialen Netzwerken. Doch bei vielen kam der Fall gut an: „Ich hab oft gelacht, das ist für mich das wichtigste“, schrieb eine Zuschauerin. Auch Reaktionen wie „Bärenstark“ oder „Merle muss dauerhaft ins Team“ waren zu lesen.

Aus Quotensicht sicherlich kein Renner, dennoch eine Zahl, die sich zweifelsohne sehen lassen kann. Auch wenn es erneut eher eine Folge „mit ohne Münster“ ist, überzeugt diese durchaus. Die Wortgefechte zwischen Overbeck (Roland Jankowsky) und seinem Bielefelder Kollegen machen großen Spaß, ebenso wie die anfänglichen Eifersüchteleien zwischen Ekki und Manni. Wer die Ausstrahlung verpasst hat, kann den Film in der ZDF-Mediathek anschauen.

Der nächste Wilsberg ist gleichzeitig auch die Jubiläumsfolge zum 25-jährigen Bestehen der Serie und wird zu großen Teilen auf Norderney spielen. „Wellenbrecher läuft am 8. Februar um 20:15 Uhr im ZDF.

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