Weimar – Ende und Erbe der ersten deutschen Demokratie Ende der Vortragsreihe »Gelehrte im Theater«

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Das Ende von Weimar: Hitlers Ernennung zum Reichskanzler durch Paul von Hindenburg im Jahre 1933. (Foto: dpa)
Das Ende von Weimar: Hitlers Ernennung zum Reichskanzler durch Paul von Hindenburg im Jahre 1933. (Foto: dpa)

Seit rund zwei Jahren ist Weimar wieder in aller Munde. »Weimarer Verhältnisse« werden zum Schreckbild in einer Zeit, in der traditionelle Gewissheiten in Frage gestellt und neue Ängste erzeugt werden. Ist die bundesrepublikanische Demokratie instabil geworden? Drohen ihr ähnliche Gefahren wie der gescheiterten Weimarer Republik? Steht der Rechtsextremismus vor der Tür? Stimmbürgerschaft und Regierende, das Volk und seine Repräsentanten scheinen sich immer weiter einander zu entfremden. Begriffe wie »Volksverräter« und »Lügenpresse« wecken düstere Erinnerungen. 

Allerdings ist  – wenn heute auf die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen verwiesen wird – längst nicht immer klar, welche Bezugsgrößen eigentlich genau gemeint sind. Prof. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte (München/ Berlin), beschließt am Montag, 29. Juli um 20.00 Uhr im Theatertreff die mehrmonatige Veranstaltungsreihe zur Kulturgeschichte der Weimarer Republik mit einer historischen Bestandsaufnahme, die deutlich macht, welche damals virulenten Gefahren auf einmal wieder drohen und welche Gespenster der Vergangenheit tatsächlich in die Besenkammer der Geschichte verbannt werden können. Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.

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