Volles Programm im Kreativ-Haus Willenbrink & Fischer feiern Premiere / Comedian Jens Heinrich Claassen präsentiert das Beste aus vier Programmen / René Sydow spielt "Kabarett um Leben und Tod"

Am nächsten Freitag präsentieren Irmhild Willenbrink und Marcus Fischer ihr neues Programm "Hätte, Könnte, Würde". (Foto: Anders Auge)
Am nächsten Freitag präsentieren Irmhild Willenbrink und Marcus Fischer ihr neues Programm „Hätte, Könnte, Würde“. (Foto: Anders Auge)

Premiere, „Best of“ und Gastspiel: Das Kreativ-Haus bietet am kommenden Wochenende ein prall gefülltes Bühnenprogramm. Irmhild Willenbrink und Marcus Fischer feiern am Freitag Premiere mit ihrem neuen Programm „Hätte, Könnte, Würde“. Comedian Jens Heinrich Claassen präsentiert am Samstag unter dem Titel „Damals war ich schlanker“ das Beste aus gleich vier Programmen. Während diese drei Künstler an der Bühne in der Diepenbrockstraße so etwas wie ihr Zuhause haben, ist René Sydow mit „Heimsuchung“ seit Monaten deutschlandweit unterwegs. Am Sonntag gastiert er mit seinem „Kabarett um Leben und Tod“ im Kreativ-Haus.

War da was? Oder kommt das erst noch? Nach zwei Jahren Hausmannskost und Magerquark endlich wieder auswärts spielen und singen: Irmhild Willenbrink und Marcus Fischer blicken zurück und schauen nach vorne – und landen dabei im Hier und Jetzt. Die Zeit drängt, ihr Zahn nagt – aber Willenbrink und Fischer lassen sich nicht beschleunigen, kramen in Erinnerungen und fördern dabei allerhand zu Tage. Ihre Figuren erzählen vom Hätte, Könnte, Würde – und dann singen sie auch noch. Es geht um gute Ansätze, falsche Ausfahrten, doch selbst im ärgsten Kommunikationsstau halten die beiden hoffnungsvoll die Gasse frei für was auch immer kommen mag. Willenbrink und Fischer stehen mit dem Improvisationstheater IMPRO 005 seit vielen Jahren gemeinsam auf der Bühne, am Freitag (23. September) feiern sie unter dem Titel „Hätte, Könnte, Würde“ mit Gerede, Gesinge und Improvisiertes ab 20 Uhr Premiere im Kreativ-Haus.

Am Samstag spielt der Münsteraner Comedian Jens Heinrich Claassen das Beste aus vier Programmen. (Foto: Peter Vyge)
Am Samstag spielt der Münsteraner Comedian Jens Heinrich Claassen das Beste aus vier Programmen. (Foto: Peter Vyge)

„Damals war ich schlanker“

Jens Heinrich Claassens Mama hat gesagt, wenn man irgendwo eingeladen ist, muss man ein Geschenk mitbringen. Und nun wurde Jens Heinrich eingeladen, in Münster zu spielen. Darüber hat er sich so gefreut, dass er sich ein spezielles Mitbringsel für alle Besucher des Abends hat einfallen lassen: Ein Programm mit den besten Liedern und Geschichten aus den letzten zehn Jahren. „Erfahren Sie mehr, als Sie jemals über Jens Heinrich Claassen wissen wollten“, heißt es in der Ankündigung seines „Best of Comedy“ unter dem Titel „Damals war ich schlanker“ im Kreativ-Haus am Samstag (24. September) ab 20 Uhr.

Die „betreute Comedy“ von Jens Heinrich Claassen ist auf den renommiertesten Bühnen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zu finden. Auf den Schiffen der AIDA-Flotte gilt er als Allzweckwaffe, beim Fringe Festival in Edinburgh gestaltete er gemeinsam mit Bodo Wartke die englischsprachigen Shows „The Germans are coming!“. Im Fernsehen ist Jens Heinrich Claassen auch immer häufiger zu finden. Er ist Stammgast bei NightWash, im Quatsch Comedy Club und bei diversen Produktionen u.a. im WDR, NDR, SWR und dem BR. Jens Heinrich Claassen war außerdem 2012 für den Prix Pantheon nominiert. 2011 ist seine erste CD erschienen: „Freuen Sie sich!“. Er ist Gewinner der Goldenen Lachmöwe und des NDR Comedy Contest 2014.

Kabarett um Leben und Tod

Nächsten Sonntag spielt René Sydow "Kabarett um Leben und Tod". (Foto: Sophie Loehlein)
Nächsten Sonntag spielt René Sydow „Kabarett um Leben und Tod“. (Foto: Sophie Loehlein)

René Sydow ist einer der besten und scharfsinnigsten politischen Kabarettisten des Landes. In seinem aktuellen Programm geht er aber weit über die tagesaktuelle satirische Politik-Begleitung hinaus.
Die Corona-Seuche stellt viel grundsätzlichere Fragen über unsere Art zu leben, unseren Umgang mit Risiken – und wo bei alldem das Lachen und der Spaß an der Freude ihren Platz im Leben behalten.

Kompromisslos und mit feiner Komik blickt René Sydow auf ein Land im dritten Jahr der Pandemie, auf politische Verantwortungslosigkeit, auf den Pflegenotstand. Schließlich steht in seiner Familie die „Heim-Suchung“ für den alternden Opa an. Was er dabei über das Leben gelernt hat, teilt René Sydow in diesem beeindruckend Kabarett-Programm mit seinem Publikum. Wie können wir in Würde altern? Was ist ein Menschenleben überhaupt wert? Ist das noch Kabarett oder geht es schon um Leben und Tod? Und warum ist dieser Abend trotzdem so erschreckend lustig geworden? Antworten darauf könnte es im Kreativ-Haus beim „Kabarett um Leben und Tod“ unter dem Titel „Heimsuchung“ am Sonntag (25. September) um 20 Uhr geben.

Mehr Infos über die Veranstaltungen findet ihr unter kreativ-haus.de, Karten gibt es online über www.localticketing.de

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