Ultra-Schnellladepark in Handorf eröffnet E-Autofahrer können hier laden und sogar Miteigentümer von E-Tankstellen werden

Robin Denstorff (Dezernat für Bauen, Planung, Wirtschaft), Franz Rodler (Projektleitung Citywatt) und Jörg Busboom (GF Ökorenta) freuen sich über den neuen Schnellladepark in der Handorfer Str. 105 (Foto: PM)
Robin Denstorff (Dezernat für Bauen, Planung, Wirtschaft), Franz Rodler (Projektleitung Citywatt) und Jörg Busboom (GF Ökorenta) freuen sich über den neuen Schnellladepark in der Handorfer Str. 105 (Foto: PM)

Am Mittwoch eröffnete der Betreiber Citywatt auf dem Parkplatz des Gartencenters Dehner in der Handorfer Str. 105 einen Ultra-Schnellladepark mit insgesamt fünf Schnellladesäulen, an dem gleichzeitig bis zu zehn Elektro-Autos aufgeladen werden können. Mit bis zu 300 Kilowatt Leistung gehören die Stationen zu den leistungsstärksten, die es derzeit am Markt gibt. Mit ihnen soll innerhalb von 20 Minuten ein Aufladevolumen erreicht werden, das anschließend für eine Fahrstrecke von 400 Kilometern reicht.

Das besondere: Interessierte können nicht nur im Schnellladepark das eigene Elektro-Auto auftanken, sondern auch als Kapitalanleger Miteigentümer eines deutschlandweiten Netzes an Ladeparks werden. Das Finanzhaus Ökorenta, das laut Pressemitteilung zu den bedeutendsten Anbietern nachhaltiger Fonds zählt, hatte „die geniale Idee, einen Alternativen Investment Fonds für E-Tankstellen aufzulegen“. Bei der Veranstaltung, die – darauf wird ausdrücklich hingewiesen – unter Einhaltung geltender Coronaregeln stattfand, machte sich auch Robin Denstroff, der Dezernent für Bauen, Planung und Wirtschaft, vor Ort ein Bild von den Möglichkeiten, die der Ladepark bietet. „Es ist sehr erfreulich, dass wir hier weitere 10 Lademöglichkeiten in Münster bekommen, an denen schnell geladen werden kann“, so Dezernent Robin Denstroff.

An den insgesamt fünf Schnellladesäulen, die 24/7 zur Verfügung stehen, können gleichzeitig bis zu zehn Autos grünen Strom laden. Mit bis zu 300 Kilowatt Leistung gehören die Stationen zu den leistungsstärksten, die es derzeit am Markt gibt. Innerhalb von 20 Minuten kann je nach PKW-Modell ein Aufladevolumen erreicht werden, das einer Fahrstrecke von ca. 400 Kilometern entspricht. Der Ladepark verfügt über LED-Beleuchtung und ein Kreditkartenterminal, zudem ist mindestens eine Ladesäule barrierefrei zugänglich.

Nach gleichem Muster gibt es im Portfolio des Fonds „ÖKORENTA Infrastruktur 13E“ bereits weitere Schnellladestationen und zwar in Kamen, Koblenz und Freising. Auch diese Ladeparks sind schon im Betrieb. „Wer sich als Kapitalanleger/In an unserem Fonds beteiligt, profitiert von den laufenden Einnahmen aus den Ladestationen und eröffnet sich Zugang zu einem Markt mit hervorragenden Rahmenbedingungen. Schnellladeparks sind vor dem Hintergrund rasant steigender Zulassungszahlen an E-Autos extrem gefragt und die guten Standorte werden jetzt besetzt“, so Jörg Busboom, Geschäftsführer der Ökorenta. Eine Beteiligung an dem Fonds, der in kurzer Zeit bereits rund 7 Mio. Euro eingesammelt hat, ist ab 10.000 Euro möglich.

„Unsere Vision ist ein deutschlandweites Netz an CITYWATT-Schnellladestationen. Damit Schnellladeparks hoch frequentiert werden und somit für Investoren lukrativ sind, erkunden wir strategisch günstige Lagen am Stadtrand neben Einkaufs- oder Gartencentern. Dabei entwickeln wir das Konzept von der Planung bis hin zur Installation und dem anschließenden Betrieb“, erläuterte Manuel Dehmel, Leiter eMobility bei Citywatt.

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