Titus bei „Bares für Rares-Sammlerstücke“ Skateboard-Pionier Titus Dittmann präsentiert am Sonntag seine Skateboard-Sammlung in neuer ZDF-Sendung

Dreharbeiten bei Titus Dittmann für ZDF Bares für Rares Sammlerstücke mit Horst Lichter (Foto: Stefan Lehmann)
Dreharbeiten bei Titus Dittmann für „Bares für Rares – Sammlerstücke“ mit Horst Lichter. (Foto: Stefan Lehmann)

Münsteraner Titus Dittmann ist über die Grenzen der Stadt als Skateboard-Pionier, Gründer der Marke TITUS und Initiator der Hilfsorganisation skate-aid bekannt. In der Premiere der ZDF-Sendung „Bares für Rares – Sammlerstücke“ bei Horst Lichter präsentiert er jetzt seine Skateboard-Sammlung.

Dass der „Vater der deutschen Skateboard-Szene“ eine umfangreiche Sammlung an Rollbrettern sein Eigen nennt, dürfte kaum überraschen. „Bares für Rares“-Trödelexperte Horst Lichter besuchte den Münsteraner im Rahmen seiner neuen Show „Sammlerstücke“ und ließ sich die außergewöhnlichsten Exemplare zeigen.

Mehr als 40 Jahre lang prägen die Marke TITUS und ihr Gründer Titus Dittmann die deutsche Skateboard-Szene. Und das bedeutet auch mehr als 40 Jahre Rollbrettgeschichte. Dittmann hat Skateboards aller Art seit dem ersten Tag gesammelt, sodass sich in all den Jahren ein richtiger Schatz mit mehr als 500 Exemplaren angesammelt hat.

Horst Lichter, der in seiner neuen Show den leidenschaftlichsten Sammlern Deutschlands einen Besuch abstattet, wurde auf den außergewöhnlichen Fundus aufmerksam, besuchte Dittmann zu Hause und ließ sich die außergewöhnlichsten Stücke zeigen.

Darunter u.a. das „Germina Speeder“, ein Skateboard, das in der ehemaligen DDR hergestellt wurde, das „Noselift“, mit dem die Fahrer aus Dittmanns „TITUS Show-Team“ Anfang der 1980er Jahre zu Legenden wurden und auch ein Rollbrett, mit einer ganz besonders anrührenden Geschichte, die viel über die Pädagogik hinter dem Skateboarden und die Philosophie von Dittmanns Hilfsorganisation skate-aid verrät.

Das sensationelle „Afghanistan-Board“ brachte Dittmann von einem seiner Afghanistan-Besuche wieder mit nach Deutschland. Es war 2012 als reguläres Skateboard in das Hilfsprojekt vor Ort gekommen, innerhalb von drei Wochen aber so intensiv genutzt worden, dass es mehr als schrottreif war. Als Dittmann den Jungen, der es fuhr, traf, waren die Kugellager an den Rollen komplett ausgeschlagen, das Holz mehrfach gebrochen und nur provisorisch wieder zusammengenagelt. Aber der Junge wollte es auf keinen Fall hergeben. Erst als Dittmann ihm im Austausch ein neues anbot, rückt er es raus. „Dieses Brett zeigt, dass Skateboarding Begeisterung pur ist, und dass wir mit skate-aid ein geniales pädagogisches Werkzeug haben, um Kinder stark zu machen „Dieses Board ist tatsächlich mein liebstes Sammlerstück. Es hat einen Ehrenplatz an meinem Schreibtisch.“

Zu sehen ist die ZDF-Sendung „Bares für Rares – Sammlerstücke“ am Sonntag, 14. November um 14:55 Uhr.

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