SchulKinoWochen NRW 2020 in Münster Bei den SchulKinoWochen NRW vom 23. Januar bis 5. Februar 2020 wird der Kinosaal zum Klassenzimmer / In Münster sind Cinema, Cineplex und Schloßtheater dabei

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„Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ ist einer der Filme, die bei den SchulKinoWochen NRW gezeigt werden. (Foto: Megaherz Film und Fernsehen)
„Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ ist einer der Filme, die bei den SchulKinoWochen NRW gezeigt werden. (Foto: Megaherz Film und Fernsehen)

Nach dem Teilnahmerekord der vergangenen Ausgabe bringen die SchulKinoWochen NRW bereits zum 13. Mal das Kinoerlebnis und die Filmkultur auf die Stundenpläne. Vom 23. Januar bis 5. Februar 2020 werden mehr als 120 Kinos in ganz Nordrhein-Westfalen wieder ihre Türen für die SchulKinoWochen öffnen, in Münster sind mit Cinema, Cineplex und Schloßtheater alle wieder dabei.

Die Anmeldung zu den SchulKinoWochen 2020 ist ab sofort über die Website www.schulkinowochen.nrw.de möglich. Dort finden sich alle Infos zum Filmprogramm mit Bezügen zu verschiedensten Unterrichtsthemen, zu zahlreichen Veranstaltungen mit spannenden Gästen sowie kostenlosem pädagogischem Begleitmaterial zu allen Filmen.

Die SchulKinoWochen NRW werden veranstaltet von „VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz“ und „FILM+SCHULE NRW“, einer gemeinsamen Initiative des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, sie fördern die Filmbildung und zeigen die unerschöpflichen Möglichkeiten auf, einen Film im Unterricht zu besprechen und zu analysieren. Schulministerin Yvonne Gebauer: „Bei den SchulKinoWochen setzt sich das Filmerlebnis auch nach dem Abspann fort. Schülerinnen und Schüler gewinnen interessante Einblicke in das Medium Film und tauchen tiefer in Handlungen und Geschichten ein. Dadurch schärfen sie ihr analytisches Denken und erwerben neue Medienkompetenzen. Lehrkräften bieten die SchulKinoWochen wertvolle Inspiration, um den Film als Lernmittel sinnvoll und spannend in den Unterricht einzubinden.“

Matthias Elwardt, Vorsitzender des Aufsichtsrats von VISION KINO, betont, dass der gemeinsame Kinobesuch ein im Kern demokratischer Moment der kulturellen Teilhabe, des gemeinsamen Erlebens, des Perspektivwechsels und der Einfühlung sei: „Das Kino ist ein Ort, der diesen Moment herstellen kann. Immer und immer wieder.“ Dafür steht ein Filmprogramm mit rund 100 Titeln zur Verfügung, aktuelle Kinohits ebenso wie moderne Klassiker, Dokumentarfilme wie Animationsfilme. Sonderprogramme zu den Themen „Bioökonomie“ oder „30 Jahre Deutsche Einheit“ sowie ein Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung unter dem Titel „17 Ziele – EINE Zukunft“ bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für alle Altersstufen und Schulformen. Darüber hinaus vermitteln Kinoseminare und Lehrerfortbildungen zur Filmanalyse und Filmpraxis vertiefende Erkenntnisse zu unterschiedlichen Aspekten des Mediums Film.

Die SchulKinoWochen NRW stehen unter dem Motto: „ZUSAMMEN leben. sehen. lernen.“ und legen einen besonderen Schwerpunkt auf Filme und Veranstaltungen zu den Themen Migration und Inklusion, aber auch zu klimarelevanten Aspekten und nachhaltiger Lebensweise. Filme wie „Deutschstunde“, „Systemsprenger“ oder „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ bieten einen altersgemäßen Zugang zu komplexen Themenfeldern wie auch zur Vermittlung unterschiedlicher ästhetischer Formen.

Das Schulministerium empfiehlt gemeinsame Besuche von kulturell anspruchsvollen Filmen in Kinos ausdrücklich als „gleichwertigen Unterricht“. Der ermäßigte Eintrittspreis für die Kinovorführungen beträgt 3,50 Euro, Lehrkräfte und Begleitpersonen haben freien Eintritt. Auch 2020 können Schüler*innen wieder an einem Filmkritikwettbewerb von spinxx.de, dem Onlinemagazin für junge Medienkritik, teilnehmen und Preise für die gesamte Schulklasse gewinnen.

Sämtliche Informationen zum Programm sowie die Online-Anmeldung finden Interessierte im Internet unter www.schulkinowochen.nrw.de. Außerdem steht das Projektteam im LWL-Medienzentrum für Westfalen für persön­liche Beratungen unter der Hotline 0251-591-3055 zur Verfügung.

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