Richter-Pendel ist Besuchermagnet Rund 250.000 Gäste sahen bisher das Kunstwerk in der Dominikanerkirche

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Der sonst eher als kamerascheu bekannte Gerhard Richter stellte sich bei der Übergabe seines Kunstwerks im Sommer der Presse. (Archivbild: Thomas M. Weber)
Der sonst eher als kamerascheu bekannte Gerhard Richter stellte sich bei der Übergabe seines Kunstwerks im Sommer der Presse. (Archivbild: Thomas M. Weber)

Auch Monate nach der Eröffnung zieht das Kunstwerk „Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter die Menschen an: Seit der Übergabe Mitte Juni wurden in der Dominikanerkirche 250.000 Gäste gezählt. Auch die Webcam, die das Pendel zeigt, wird gut frequentiert. 

Als publikumsintensivster Monat erwies sich der September. Fast 41.000 Besucher strömten in den Spätsommer-Wochen in das Baudenkmal, 10.000 mobilisierte allein die Nacht der Museen und Galerien, wie die Stadt Münster mitteilt. Manche Gäste haben in der Woche sogar mehrfach in der Dominikanerkirche vorbei geschaut und Stille und Spiritualität auf sich wirken lassen.

Gerhard Richter hatte in der Dominikanerkirche den idealen Ort für sein Kunstwerk gefunden – ein Foucaultsches Pendel, an dem sich die Erdrotation ablesen lässt, flankiert von zwei grauen Doppelspiegeln. Auch wer nicht vor Ort ist, kann die Installation trotzdem sehen: Eine Webcam ist in der knapp 30 Meter hohen Kuppel installiert und überträgt rund um die Uhr das Schwingen des Pendels in das Stadtportal. Über 37 000 Zugriffe verzeichnete die Webcam bislang.

Die Dominikanerkirche ist dienstags bis sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

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