Rekordbeteiligung bei der Aktion Sauberes Münster

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Patrick Hasenkamp, Fahrer Günther Wermelt und Tina Mai von den AWM (v.l.) vor einem der gut gefüllten „Abrollkipper“, mit denen 28 Tonnen Abfall eingesammelt wurden. (Foto: Stadt Münster)

Kalt, regnerisch und windig war es an den Hauptsammeltagen der Aktion „Sauberes Münster“. Dennoch verzeichnete die jährliche Aktion der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wieder eine Rekordbeteiligung.

Über 300 angemeldete Gruppen, Vereine, Kitas, Schulen, Nachbarschaften, Familien und Einzelpersonen – insgesamt über 12 000 Teilnehmende –  haben sich engagiert. „Insgesamt wurden in der Aktionswoche im März rund 28 Tonnen Abfall von den fleißigen Helferinnen und Helfern zusammengetragen“, freut sich Tina Mai, die das Projekt bei den AWM leitet.

Drei Tonnen Abfall mehr als letzten Jahr sind eingesammelt worden: „Damit hat sich der Abwärtstrend der Abfallmenge leider nicht fortgesetzt, allerdings waren ja auch über 1000 Freiwillige mehr im Einsatz“, resümiert Patrick Hasenkamp, Betriebsleiter der AWM. Dass die Aktion so beliebt ist und so gut angenommen wird, zeigt sich auch an der Anzahl derer, die sich schon seit Jahren immer wieder engagieren. „Für viele Vereine und Gruppen zählt Sauberes Münster zum festen Jahresprogramm und viele Münsteraner Schulen und Kitas binden die Aktion in Projekte ein“, ergänzt Mai.

Die vielen Engagierten wünschen sich aber auch einen langfristigen Effekt der Aktion. Viel Spielraum sehen sie vor allem bei der richtigen Entsorgung von Hundekot. In Münster sind insgesamt über 80 Hundekotspender aufgestellt. „Die gefüllten Beutel gehören natürlich in den nächsten Abfalleimer und nicht in die Landschaft“, kommentiert Mai.

Auch die Verunreinigung der Straßen durch Zigarettenkippen wurde vielfach angemerkt. „Kleine Achtlosigkeiten, deren Vermeidung viel bewirken würde“, appelliert Hasenkamp. Das gelte natürliche auch für die „großen Unachtsamkeiten“, wie etwa im Wald entsorgte Möbel. „Es ist so einfach in Münster den Abfall richtig zu entsorgen, bei elf Recyclinghöfen und monatlicher kostenfreier Sperrgutabfuhr.“

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