Heime: Kontaktbeschränkungen abbauen Vereinigung BASGO fordert Konsequenzen nach Abschluss der Impfkampagne in Pflegeheimen

Die BASGO fordert, dass die Kontaktbeschränkungen in den Senioren- und Pflegeheimen aufgehoben werden, wenn die Impfungen abgeschlossen sind. (Symbolbild: Uta Herbert / pixelio.de )
Die BASGO fordert, dass die Kontaktbeschränkungen in den Senioren- und Pflegeheimen aufgehoben werden, wenn die Impfungen abgeschlossen sind. (Symbolbild: Uta Herbert / pixelio.de )

Vor dem Bund-Länder-Treffen am 3. März appelliert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BASGO) an die Verantwortlichen, Corona-Kontaktbeschränkungen in Pflegeheimen zügig abzubauen.

In einem Schreiben an die Gesundheitsministerinnen und -minister fordert die BAGSO, dass der baldige Abschluss der Impfungen in allen Pflegeeinrichtungen zur Aufhebung noch bestehender Kontaktbeschränkungen führen muss. „Wenn alle Impfwilligen eines Alten- und Pflegeheims ein Impfangebot erhalten haben und eine Frist von zwei Wochen nach der letzten Impfung vergangen ist, muss der Normal-Alltag in der Einrichtung vollumfänglich und sofort garantiert werden“, sagt der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering.

Die BAGSO fordert, dass jede Bewohnerin und jeder Bewohner täglich Besuch empfangen kann, die Besuche grundsätzlich auf den Bewohnerzimmern stattfinden können und dass Bewohnerinnen und Bewohner auch untereinander Kontakt pflegen können. Die BAGSO beruft sich auf die Ad-hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrats vom 4. Februar 2021. Dort heißt es, dass die Sonderbelastungen für Menschen in Pflegeeinrichtungen für geimpfte Personen schnellstmöglich aufgehoben werden müssen.

Um die Menschen in Pflegeeinrichtungen zu schützen, die nicht geimpft werden möchten oder nicht geimpft werden können, bleiben nach Ansicht der BAGSO das Tragen von FFP2-Masken sowie Schnelltests für Personal und Besucherinnen und Besucher weiter eine wichtige Maßnahme. Schnelltests müssen deshalb vor Ort und kostenfrei angeboten werden.

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