Pfiffige Ideen für Münsters Umwelt gefragt

(Foto: bs)

Der Umweltpreis der Stadt Münster startet in die nächste Runde. Bewerben können sich Einzelpersonen, Vereine, Kindergärten, Schulen, Unternehmen und sonstige Institutionen, die sich in Münster mit eigenen Projekten für lokalen Umwelt- und Klimaschutz stark machen, vom 1. März bis zum 15. Juli.

Mit dem Preis sollen Projekte ausgezeichnet werden, die insbesondere folgende Kriterien erfüllen:  

  • Ökologischer Wirkungsgrad: Das Projekt zeigt die bestmögliche Wirksamkeit ökologischen Handelns und ist zudem möglichst dauerhaft angelegt.
  • Globalität – Lokalität: Im Zeitalter der Globalisierung wird das lokale Projekt auch in Bezug auf seine globale Wirkungsweise betrachtet.
  • Innovationsgrad / Originalität: Das Projekt geht in Münster einen neuen Weg oder ist in seinem Ansatz oder der Umsetzung besonders originell.
  • Realisierbarkeit / Beispielhaftigkeit: Das Projekt lässt sich mit überschaubaren finanziellen, materiellen und personellen Mitteln in Theorie und Praxis umsetzen und ist auch von ehrenamtlichem Engagement geprägt. Als beispielhafte Idee ist es auch auf andere Orte übertragbar und regt zudem durch die Art der Umsetzung interessierte Münsteranerinnen und Münsteraner zur Nachahmung an.

Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 7000 Euro vergeben. Ausgelobt werden diesmal auch zwei Sonderpreise. Zum einen werden die jungen Bewerberinnen und Bewerber eigens in der Kategorie “Kinder- und Jugendpreis” bewertet. Zum anderen wird ein Sonderpreis zum Thema “Nachbarschaften – umweltbewusst und nachhaltig” ausgelobt.  Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, der jeweils ein Mitglied der im Rat vertretenen Parteien sowie eine Vertreterin oder ein Vertreter der münsterschen Umweltverbände und des städtischen Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit angehören. Den Vorsitz der Jury übernimmt Stadtrat Matthias Peck.

Die feierliche Preisverleihung findet am 14. November ab 19 Uhr im Festsaal des Rathauses statt. Die beiden Projektverantwortlichen Anke Feige und Helga Hendricks vom Umweltforum Münster haben sich dafür ein hohes Ziel gesetzt: Sie wollen nach den positiven Erfahrungen von 2016 die Veranstaltung wieder klimaneutral durchführen. Die Preisverleihung wird so konzipiert, dass möglichst wenig CO2 entsteht. Die trotz aller Bemühungen entstehende CO2-Menge wird statistisch erfasst und durch den Kauf entsprechender (hochwertiger) Zertifikate kompensiert.    

Bewerbungen sind ab 1. März über ein Bewerbungsformular im Internet unter www.umweltpreis-muenster.de möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli.

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