Neue Wege für Buslinien 6/8 und 15/16 Stadtwerke und Stadt Münster planen eine Neuordnung der Stadtbuslinien / Kürzere Fahrzeiten als Schritt zu verbessertem ÖPNV

Auf neuer Streckenführung soll künftig die Stadtbus-Linie 6 fahren, auch die Linien 8, 15 und 16 nehmen veränderte Wege. Den Fahrplanänderungen soll eine Bürgerbeteiligung vorausgehen. (Foto: Stadtwerke Münster)
Auf neuer Streckenführung soll künftig die Stadtbus-Linie 6 fahren, auch die Linien 8, 15 und 16 nehmen veränderte Wege. Den Fahrplanänderungen soll eine Bürgerbeteiligung vorausgehen. (Foto: Stadtwerke Münster)

Gemeinsam mit den Stadtwerken plant die Stadt Münster in den nächsten Jahren eine Neuordnung der städtischen Buslinien. Ziel ist es laut einer Pressemitteilung, den Öffentlichen Nahverkehr als Teil des Umweltverbundes zu stärken und zu verbessern – unter anderem über die Verkürzung von Fahrtzeiten. Als erste Maßnahme, die bereits in den politischen Gremien vorgestellt wurde, sollen die Buslinien 6/8 und 15/16 angepasst werden.

Vorgeschaltet wird eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Zwei Sprechstunden für Nutzer der Stadtbusse sind geplant: Gemeinsam mit den Stadtwerken lädt die Verwaltung am Dienstag, 29. November, ins Alte Backhaus, Coerdestraße 36a, ein sowie am 5. Dezember (Montag) ins Begegnungszentrum „Coerde mittendrin“, Königsberger Straße 8. Die Sprechstunden finden jeweils von 15 bis 19 Uhr statt.

Zukünftig sollen die Linien 6 und 8 von Coerde nach Mecklenbeck und Albachten (zuvor Coerde-Gremmendorf-Hiltrup beziehungsweise Wolbeck) fahren, so die Idee von Stadtverwaltung und Stadtwerken. Die Linien 15 und 16 verkehren dann zwischen Kinderhaus und Gremmendorf beziehungsweise Wolbeck (zuvor Albachten-Kinderhaus beziehungsweise Mecklenbeck-Kinderhaus). Alle vier Linien halten weiterhin am Hauptbahnhof und in der Innenstadt.

Geplant ist außerdem, dass die Linien 6 und 8 zukünftig nicht mehr über Ring und Kanalstraße fahren. Denn wenn die Busse den direkten Weg über Gartenstraße und Fürstenbergstraße fahren, dauert die Fahrt zwischen Coerde und Hauptbahnhof mehrere Minuten weniger. Dies ist ein Ergebnis des Verkehrsversuchs Hörsterstraße. Gleichzeitig wurde der beengte Straßenraum der Hörsterstraße vom Busverkehr befreit. In der Innenstadt sollen die Linien 6 und 8 statt der Haltestelle „Altstadt/Bült“ dann die Haltestelle „Ludgeriplatz“ bedienen.

In den Sprechstunden für die Nutzerinnen und Nutzer des Busnetzes geht es unter anderem um die Vor- und Nachteile der neuen Verbindungen. Stoßen die Pläne der Verwaltung hier grundlegend auf Zustimmung, werden die Streckenänderungen im kommenden Jahr in den Fahrplan einfließen. Eine Anmeldung zu den Sprechstunden im Kreuzviertel und in Coerde ist nicht erforderlich. Alle Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere aus den Stadtteilen Albachten, Gremmendorf, Mecklenbeck und Wolbeck – können sich auch per E-Mail über buslinien@stadt-muenster.de beteiligen. Alle Informationen gibt es online unter https://mobil-in-muenster.de/auf-neuen-wegen/.

Foto: Auf neuer Streckenführung soll künftig die Stadtbus-Linie 6 fahren, auch die Linien 8, 15 und 16 nehmen veränderte Wege. Den Fahrplanänderungen geht eine Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung voraus. Foto: Stadtwerke Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

4 Kommentare

  1. Wir meinmann 83 und ich 78 sind vor kurzem zum hohen heckenweg 1 gezogen und haben den Arzt die bankfiliale die apotheke u. Den friseur alles auf der kanalstr. Zum bült kommen wir bequem in die Innenstadt um einzukaufen. In Zukunft werden wir dann wohl nicht mehr 7n die Innenstadt fahren sondern alles per Paket schicken lassen müsse. traurig das sollte sich die Stadt mal überlegen so wie wir denken ganz viele in unserem Alter. Sehr seniorenfreundlich die Stadt wird mehr 6nd mehr aussterben armes münster

  2. Warum lässt man nicht eine Buslinie weiter über die Kanalstraße fahren???
    Vor Kurzem wurden die Bushaltestellen an der Maximilianstraße aufwendig mit Absenkungen für
    Rollstühle, Rollatoren etc. und besonderem Belag für Sehbehinderte erneuert.
    Zudem wurden große Wartehäuschen angebracht, um eben Personen mit vorgenannten Hilfsmitteln Schutz vor Regen zu bieten. Was ist mit den entstandenen Kosten?? Hat die Stadt -also wir Steuerzahler- so viel Geld?

    Ich selbst bin bewusst vor ca. 10 Jahren hierhin gezogen. Da ich an MS leide und längere Fußwege immer beschwerlicher werden, hat die gute Busverbindung in die Stadt, zu Ärzten usw. mich davon überzeugt, dass ich hier gut aufgehoben bin.

  3. kürzere Fahrzeiten, dafür längere Fußwege. nicht grad benutzerfreundlich! Wie sollen jetzt Menschen zum Beispiel zum Arzt an der Kanalstraße kommen, wenn sie eine Gehbehinderung haben?

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