Münster wird „Stadt der Musik“ Oberbürgermeister Lewe legt Finanzierungseckdaten für Musik-Campus vor / Gemeinschaftsprojekt der Stadt Münster und der WWU

„Mit dem Musik-Campus wird Münster, auch im Bildungssektor, regional und überregional als ‚Stadt der Musik‘ entscheidend weiter profiliert und positioniert“, betont Lewe. (Foto: Michael Bührke)
„Mit dem Musik-Campus wird Münster, auch im Bildungssektor, regional und überregional als ‚Stadt der Musik‘ entscheidend weiter profiliert und positioniert“, betont Lewe. (Foto: Michael Bührke)

Oberbürgermeister Markus Lewe treibt das Projekt Musik-Campus mit weiteren Konkretisierungsvorschlägen voran. In einer aktuellen Beschlussvorlage für den Rat legt Lewe ein Finanzierungs- und Standortkonzept für das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) vor. Der Rat entscheidet am 9. Februar 2022 über den Standort und den anteiligen städtischen Kostenrahmen. Insgesamt belaufen sich die geplanten Baukosten auf rund 300 Millionen Euro.

An der Hittorfstraße soll der Musik-Campus entstehen, ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Münster und der WWU, ein Ort der Kultur von überregionaler Bedeutung – offen für alle. Neugier trifft Erfahrung, Hobby trifft Professionalität – der neue Musik-Campus bietet Raum für Musik, Kultur, Wissenschaft und auch internationalen Austausch. Die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule sollen auf dem Campus ihre neue Heimat finden, das Sinfonieorchester dort seinen Proben- und Aufführungsort haben.
Bei den Investitionskosten der Stadt für das innovative Projekt entfallen 70,1 Millionen Euro auf die anteiligen Investitionen für die Musikschule, das Orchester und die freien Musikakteure. Weitere 31,6 Millionen Euro sind für den mit der Universität zur gemeinsamen Nutzung gedachten Kulturbau geschätzt. Diese Mittel sollen durch externe Fördergelder gedeckt werden. Nach dem Bau des Musik-Campus ist ab Inbetriebnahme mit einer laufenden Belastung des Haushalts in einer Größenordnung von rund 4,3 Millionen Euro jährlich für alle städtischen Räumlichkeiten im Musik-Campus zu rechnen.

Luftbild vom Standort des Zukunftsprojektes an der Hittorfstraße/Einsteinstraße. (Foto: Stadt Münster)
Luftbild vom Standort des Zukunftsprojektes an der Hittorfstraße/Einsteinstraße. (Foto: Stadt Münster)

Für die städtischen Bausteine des Projektes (Westfälische Schule für Musik, Sinfonieorchester der Stadt und Freie Musikakteure Münster) sind bislang 45,5 Millionen Euro vorgesehen. Weitere 24,6 Millionen Euro für die anteiligen Investitionskosten von 70,1 Millionen Euro werden in den Haushaltsplanentwurf für 2023 aufgenommen. Darin enthalten sind u.a. Einnahmen aus der Vermarktung des derzeitigen Standorts der Westfälischen Schule für Musik inklusive der zugehörigen Parkplatzfläche.

Grünes Licht muss nun der Rat der Stadt Münster geben. Er entscheidet auf der Ratssitzung am 9. Februar über wichtige Eckpunkte in einem noch frühen Planungsstadium dieses Zukunftsprojektes. „Dieses ambitionierte und fortschrittliche Projekt ist ein wesentlicher Baustein der Weiterentwicklung der Kultur- und Musiklandschaft in Münster, und deshalb wollen wir es als Stadt weiter mit dem Land und der WWU vorantreiben“, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. „Mit dem Musik-Campus wird Münster, auch im Bildungssektor, regional und überregional als ‚Stadt der Musik‘ entscheidend weiter profiliert und positioniert“, betont Lewe.

Einen Kurzfilm über das Zukunftsprojekt Musik-Campus gibt es hier zu sehen:
Kurzfilm Teil 1 bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=JC4bvrmbhRg
Kurzfilm Teil 2 bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=ySQwr9jP3bQ

Transparenzhinweis: Dieser Inhalt wurde uns von der Stadt Münster zur Verfügung gestellt.

 

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