Mobile Kältehilfe in Münster Hilfsorganisationen wollen bestehende Angebote erweitern

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Udo Schröder-Hörster (JUH) reicht die vorbereitete Kartoffelsuppe. (Foto: JUH)
Udo Schröder-Hörster (JUH) reicht die vorbereitete Kartoffelsuppe. (Foto: JUH)

Mit Wärmezelten, heißen Mahlzeiten und der Ausgabe von wärmendem Tee wollen künftig die beiden Münsteraner Hilfsorganisationen, Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Angebot der stationären Wohnungslosenhilfe ergänzen.

Gemeinsam mit Vertretern der Bischof-Hermann-Stiftung (BHST) und der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) trafen sich Dirk Winter, Geschäftsführer des ASB, und Johanniter Regionalvorstand Udo Schröder-Hörster, zu ersten Konzeptionsgesprächen. Dabei wurde deutlich, dass das geplante Vorhaben, die bestehenden Angebote erweitern und nicht ersetzen soll. Mit „Gemeinsam statt einsam“, überschrieb Dirk Winter, die Art der offenen Kommunikation mit den erfahrenen Einrichtungen in der Wohnungslosenhilfe.

Thomas Mühlbauer (BHST) und Marion Böing (SkF) begrüßen die geplante Initiative und sehen aus ihrer langjährigen Erfahrung den Bedarf einer mobilen Kältehilfe für die Stadt Münster als gegeben. Sowohl ASB als auch die Johanniter können bereits in anderen Regionen positive Erfahrungen mit der mobilen Kältehilfe vorweisen. „Wir haben das nötige Knowhow, das wir durch den Austausch mit den Mitarbeitenden der stationären Angebote, für einen optimalen Start in Münster vervollständigen konnten“, erklärt Udo Schröder-Hörster. Nach dem Treffen durften sich die Gesprächspartner davon direkt überzeugen. Im wohlig warmen Wärmezelt erhielten sie eine zünftige Kartoffelsuppe.

Für Fragen zum Projekt oder Fördermöglichkeiten stehen die Organisationen per E-Mail unter kaelteengel.muenster@johanniter.de oder kaeltehilfe@asb-muenster.de gerne zur Verfügung.

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