
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die Bestandsgarantie für die beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) bekräftigt.
Der LWL sei ein „konstruktiver und verläßlicher Partner“ des Landes, sagte sie bei der Amtseinführung des neuen und Verabschiedung des alten LWL-Direktors gestern in Münster. „Die Landschaftsverbände haben sich bewährt“, so die Ministerpräsidentin. Als Beispiele für die gute Arbeit des LWL nannte Kraft seine Unterstützung beim Ausbau der Kliniken für psychische kranke Straftäter im Maßregelvollzug und das selbstständige Wohnen von Menschen mit Behinderungen, für das die Landschaftsverbände in einem neuen Inklusionsstärkungsgesetz auch dauerhaft zuständig werden sollen.
Der neue LWL-Direktor Matthias Löb kündigte an, dass der LWL nach den gleichen Maßstäben wirtschaften werde wie die Kreise und Städte, die ihn bezahlen. Löb: „Zukunft gestalten heißt auch, dass wir nicht zu Lasten künftiger Generationen leben. Wir müssen Einnahmen und Ausgaben der heutigen Generationen in Deckung bringen.“ Er werde dort weitermachen, wo er als Kämmerer des LWL aufgehört habe. „Solange ich nicht sehe, woher zusätzliche Einnahmen kommen, werde ich mich auch künftig nicht am Bau von Luftschlössern beteiligen“, sagte er bei seiner Amtseinführung.
Löb ist im Januar 2014 von der LWL-Landschaftsversammlung für acht Jahre zum neuen Direktor des LWL gewählt worden und tritt sein neues Amt am kommenden Dienstag an.
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