Zu gut für die Tonne Kampagne „Schule der Zukunft“ soll sensibilisieren

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Ein schmackhaftes Pesto aus geretteten Lebensmitteln? Lea Radtke (3 v.r.) zeigt in der Weiterbildung zum Thema Nachhaltigkeit, wie gut das geht. (Foto: Stadt Münster)
Ein schmackhaftes Pesto aus geretteten Lebensmitteln? Lea Radtke (3 v.r.) zeigt in der Weiterbildung, wie gut das geht. (Foto: Stadt Münster)

Berge von Lebensmitteln wandern in Deutschland in den Müll. Zu gut für die Tonne: Wie lassen sich Kinder und Jugendliche für die Verschwendung von Nahrung sensibilisieren? Lehrer und Erzieher aus Münster und dem Umland setzten sich im Anne-Frank Berufskolleg einen Tag mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander.

Die Weiterbildung innerhalb der Landeskampagne „Schule der Zukunft“ wurde vom Regionalzentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung zusammen mit der Schule organisiert. In Impulsvorträgen und Workshops lernten die Teilnehmenden neue Methoden für den Schul- und Kitaalltag kennen, diskutierten über Bioabfall und die Lebensmittelproduktion. Und schnippelten selber in der Schulküche drauflos. So konnte die Gruppe nicht nur mit neuem Wissen, sondern auch mit einem Pesto aus Kohlrabiblättern nach Hause gehen. Unterstützt wurde die Fortbildung von dem Verein „fairTEiLBAR“ und den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster.

Ein schmackhafter Mittagsimbiss, der von Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs zubereitet wurde, rundete den Tag ab. „Mit faktenreichen Weiterbildungen tragen wir als BNE-Regionalzentrum einen Teil zur Nachhaltigkeitsstrategie Münster 2030 bei. Das große Interesse von Münsters Schulen und Kitas an unseren Angeboten bestätigt unsere Arbeit“,  stellt Sarah Heinlein vom beteiligten Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster, zufrieden fest.

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