Kanalpromenade: Erster Abschnitt freigegeben Landesverkehrsminister Krischer weihte Strecke auf dem Rad ein / Zehn Kilometer komfortable Fuß- und Radwegeverbindung

Landesverkehrsminister Oliver Krischer, Sven Henneboel, Bauoberrat der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff (vorne v.l.) haben mit einer Test-Fahrt den ersten Abschnitt der Kanalpromenade offiziell eröffnet. (Foto: Stadt Münster, Michael Möller)
Landesverkehrsminister Oliver Krischer, Sven Henneboel, Bauoberrat der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, OB Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff (vorne v.l.) haben mit einer Test-Fahrt den ersten Abschnitt der Kanalpromenade offiziell eröffnet. (Foto: Stadt Münster, Michael Möller)

Der erste große Abschnitt der Kanalpromenade in Münster am Dortmund-Ems-Kanal ist seit gestern für den Rad- und Fußverkehr offiziell freigegeben. Auf dem bis zu vier Meter breiten, asphaltierten und adaptiv beleuchteten Betriebsweg der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung zwischen der Stadtgrenze zu Senden und dem Osttor in Hiltrup können Fußgängerinnen und Fußgänger wie Radfahrende sicher und komfortabel unterwegs sein. Wenn alle sechs Abschnitte fertiggestellt sind, gibt es abseits des Autoverkehrs eine attraktive, Kreuzungs- und Ampelfreie Verbindung von Stadtgrenze zu Stadtgrenze, die zu den im Ausbau befindlichen Velorouten anknüpft.

Zur Eröffnung sind am 14. September auch Landesverkehrsminister Oliver Krischer mit Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff auf das Rad gestiegen und haben diesen Abschnitt nach einem Fahr-Test für gut befunden. Minister Krischer betont, dass der Ausbau der Radwegeinfrastruktur ein wichtiges Ziel für die Landesregierung sei: „Unser Ziel sind 1000 Kilometer neue Radwege bis 2027. Für den Neu- und Ausbau von Radwegen möchten wir mindestens genauso viele Mittel zur Verfügung stellen wie für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen. Der Weg hier vor Ort ist ein gutes Beispiel dafür, wie nachhaltige Mobilität in Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommune gelingen kann.“

Der zehn Kilometer lange Abschnitt der Kanalpromenade im Süden von Münster ist freigegeben. Radfahrende, Fußgänger oder Joggerinnen und Naturfreunde nutzen ihn gerne. (Foto: Stadt Münster)

Oberbürgermeister Lewe: „Die Kanalpromenade bietet einen gut ausgebauten Weg jenseits des Autoverkehrs. Ich freue mich, dass ich auf meinen zahlreichen Strecken mit dem Fahrrad eine so komfortable Alternative nutzen kann.“ Der erste Abschnitt wird bereits von Pendelnden, Anwohnerinnen und Anwohnern, Kindern, Erwachsenen oder Touristen erobert. In den meisten weiteren Abschnitten laufen die Umbauarbeiten auf Hochtouren. „Mit dem Projekt liegen wir trotz der vielseitigen Herausforderungen voll im Zeit- und Kostenplan“, erläutert Stadtbaurat Robin Denstorff. Bund und Land fördern das Projekt mit rund 8 Mio Euro. „Die Kanalpromenade ist eine Investition in die nachhaltige Mobilität in der Stadt“, so Denstorff.

Die Freigabe des Abschnitts zwischen Gelmer und dem Wilhelmshavenufer im Norden der Stadt steht bereits in zwei Monaten an. Im kommenden Jahr folgt ein weiter großer Abschnitt, so dass im nächsten Sommer mit 20 Kilometern Strecke der größte Teil der Kanalpromenade fertiggestellt sein wird. „Der reibungslose Ablauf ist auch dem Engagement aller Beteiligten zu verdanken“, ist der städtische Projektleiter Andreas Groot-Körmelink vom Amt für Mobilität und Tiefbau mit dem Fortschritt der Kanalpromenade zufrieden.

Bei der Umsetzung des Projektes wurde und wird viel Wert daraufgelegt, mit den Nutzerinnen und Nutzern ins Gespräch zu kommen. Neben einer Projekthomepage mit aktuellen Informationen und der Möglichkeit, Rückmeldungen an zentrale Ansprechpersonen zu geben, organisiert das Amt für Mobilität und Tiefbau regelmäßig öffentliche Infotage: www.stadt-muenster.de/kanalpromenade. Dort findet sich auch ein informatives Video. Weitere Filme finden sich unter https://mobil-in-muenster.de/film-ab-fuer-die-kanalpromenade/.

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