
Was Josefine da in der Raphaelsklinik ausbrütet, ist weder ansteckend noch muss der Arzt tätig werden. Die Amseldame hat sich den Platz am Fenster des Kliniktreppenhauses zum Nestbau ausgesucht und brütet nun gewissenhaft über dem zukünftigen Nachwuchs.
Dass eine Fensterbank nur bedingt zum Bau eines Vogelnestes geeignet ist, hat das Amselpaar nicht davon abgehalten, am Bauplatz festzuhalten. „Sie hat immer wieder neu angefangen mit dem Nestbau aber das Material ist ständig runtergefallen“, berichtet Torsten Naczyk und ist mit einen Kollegen zur Tat geschritten: „Damit der Wind das Nest nicht immer wegweht, haben wir ihr eine Hilfe gebaut und das klappt wunderbar.“
Der Kollege hat den Vogel auf den Namen Josefine getauft, zwei Aufkleber auf der Fensterscheibe bitten darum, die Vogelmutter bei ihrer Tätigkeit nicht zu stören. In der Raphaelsklinik kennt inzwischen jeder Josefine und das ansonsten eher unauffällige Treppenhaus hat sich zur betriebsinternen Attraktion gemausert.
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