Hundesteuer: Kontrollen ab September Tiere können bis Ende September nachgemeldet werden / Ab Oktober droht Bußgeld

Die Stadt Münster führt ab September eine stadtweite Hundebestandsaufnahme durch. (Archivbild: Carsten Pöhler)
Die Stadt Münster führt ab September eine stadtweite Hundebestandsaufnahme durch. (Archivbild: Carsten Pöhler)

In Münster soll künftig genauer kontrolliert werden, ob alle Hunde ordnungsgemäß zur Hundesteuer angemeldet sind. Die Stadt führt ab September eine stadtweite Hundebestandsaufnahme durch. Wer seinen Hund bislang nicht angemeldet hat, kann dies noch bis zum 30. September nachholen, ohne ein Bußgeld zahlen zu müssen.

Die Hundesteuer muss allerdings rückwirkend ab dem tatsächlichen Beginn der Hundehaltung entrichtet werden. Wer seinen Hund erst nach September anmeldet oder bei einer Kontrolle mit einem nicht registrierten Tier auffällt, muss zusätzlich mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro rechnen.

Verstärkte Kontrollen

Das Ordnungsamt und das Amt für Finanzen und Beteiligungen wollen ab September verstärkt überprüfen, ob Hunde bei der Stadt registriert sind. Werden nicht angemeldete Tiere festgestellt, wird die Hundesteuer rückwirkend erhoben. Ab Oktober können zusätzlich Bußgelder verhängt werden.

Die Anmeldung beziehungsweise Nachmeldung ist online über die städtische Internetseite möglich.

12.337 Hunde sind registriert

Nach Angaben der Stadt sind derzeit 12.337 Hunde in Münster angemeldet. Die reguläre Hundesteuer beträgt 120 Euro pro Jahr und Hund. Für als gefährlich eingestufte Hunde werden jährlich 750 Euro fällig. Insgesamt nimmt die Stadt mit der Hundesteuer rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr ein.

Mit der Bestandsaufnahme will die Stadt nach eigenen Angaben sicherstellen, dass alle Hundehalter die gleichen Regeln einhalten und ihren Anteil an der Hundesteuer leisten.

 

Ein Kommentar

  1. Guten Morgen Zusammen,

    natürlich bin ich für das Einhalten von Regeln und Gerechtigkeit.

    Ich habe auch nichts gegen Kontrollen.
    Aber ich habe was dagegen, wenn die Stadt Münster die eingenommene Hundesteuer zweckentfremdet!!
    Im Gegensatz zu anderen Städten macht die Stadt herzlich wenig für ihre Hunde und ihre Halter und vor allem nimmt sie ja auch nicht gerade wenig an Hundesteuer pro Hund ein.

    Beispielsweise nimmt die Stadt Düsseldorf gerade mal 96 Euro Hundesteuer pro Hund ein. Dafür findet man eingezäunte Hundeareale vor wo sich Hunde und ihre Halter begegnen können ohne das es Stress mit andern Hunden, ihre Halter und Menschen mit Ängsten vor Hunden gibt. Zudem werden regelmäßig die Kotbeutelhalterungen aufgefüllt für eine saubere und gesunde Stadt. Dies findet man in Münster in Münster NICHT vor!!! Die Stadt zweckentfremdet die Hundesteuer z.B. in die Instandsetzung im Straßenbau. „Nur so kann und ist Münster zu einer gesamtflächen Großbaustelle geworden.“

    Man könnte noch einiges mehr aufführen an dieser Stelle; dies würde aber den Rahmen sprengen.

    Ich wünsche uns allen einen schönen Tag!

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