Gemeinschaftlich wohnen in Rumphorst Stadt erweitert Möglichkeiten für alternative Wohnformen / Interessenabfrage für Grundstück im Baugebiet Markweg

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Ein bunt gemischtes Wohngebiet entsteht derzeit am Markweg im Stadtteil Rumphorst. Hier steht auch ein Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen zur Verfügung – eine Interessenabfrage für Baugruppen startet ab sofort. (Foto: Stadt Münster / Muensterview)
Ein bunt gemischtes Wohngebiet entsteht derzeit am Markweg im Stadtteil Rumphorst. Hier steht auch ein Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen zur Verfügung – eine Interessenabfrage für Baugruppen startet ab sofort. (Foto: Stadt Münster / Muensterview)

Gemeinsam ein Wohnprojekt planen und bauen, mehrere Generationen unter einem Dach vereinen, bezahlbaren Wohnraum schaffen – gemeinschaftliches Wohnen bietet viele Vorteile und wird immer stärker nachgefragt. Auch die Stadt Münster will gemeinschaftliche Wohnformen stärker fördern.

Im zentrumsnahen Stadtteil Rumphorst steht nun ein Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen zur Verfügung. Die Ämter für Immobilienmanagement sowie für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung starten eine Interessenabfrage für Bau- und Bewohnergruppen, die Ausschreibung für die Vergabe des Grundstücks folgt dann Anfang 2022.

„Wir haben in Münster zwei Ziele: Wir möchten vielfältige Wohnformen für unterschiedliche Zielgruppen und Bedürfnisse anbieten – und wir wollen, dass Wohnen bezahlbar ist“, so Matthias Peck, Dezernent für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit. „Für gemeinschaftliche Wohnformen starten wird jetzt mit einzelnen Grundstücken, in den kommenden Jahren werden dann in jedem größeren Baugebiet solche Grundstücke zur Verfügung stehen.“

Urbanes Grundstück im Grünen

Das jetzt zu vergebende Grundstück liegt am Rainer-Plein-Weg in Rumphorst und damit zwischen verdichteter Siedlungsstruktur und Innenstadt auf der einen sowie ländlich geprägtem Grünzug und offener Kanal-Landschaft auf der anderen Seite. Vergeben wird das rund 1800 Quadratmeter große Grundstück im Baugebiet Markweg zum Festpreis, dabei kann das Grundstück gekauft oder im Erbbaurecht übernommen werden.

Den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren wird die Bewerbergruppe mit dem besten Konzept erhalten. Dies wird nach sozialen, räumlichen und technischen Kriterien bewertet, die vorab festgelegt sind. Eine Voraussetzung ist: 20 Prozent des entstehenden Wohnraums müssen öffentlich gefördert sein.

Interessierte Gruppen können sich ab sofort und bis zum 25. Juni an der Interessenabfrage beteiligen. Am 11. Mai findet zudem eine digitale Fragerunde statt. Alle Informationen und Termine sind auf der Webseite des Amtes für Immobilienmanagement zu finden. 

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