„Die Branche wirksam entlasten“ GRÜNE bringen Ratsantrag ein / Städtische Flächen weiter für Außengastronomie nutzen

Unterstützen die Gastronomie in Münster: Anne Herbermann und Carsten Peters aus der Grünen Ratsfraktion. (Foto: GRÜNE Ratsfraktion Münster)
Unterstützen die Gastronomie in Münster: Anne Herbermann und Carsten Peters aus der Grünen Ratsfraktion. (Foto: GRÜNE Ratsfraktion Münster)

Die Corona-Lage beherrscht weiterhin den Alltag der Gastronomie- und Schaustellerbetriebe. Auf Initiative der GRÜNEN bringen Koalition und Internationale Fraktion deshalb einen dringlichen Antrag in die kommende Ratssitzung ein. Diese Betriebe sollen städtische Flächen auch weiterhin kostenlos für die Außengastronomie nutzen können.

„Die bisher bestehende Kostenbefreiung läuft am Ende des Jahres aus. Deshalb war es uns Grünen sehr wichtig, hier schnell Planungssicherheit für alle betroffenen Betriebe zu schaffen“, erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion Anne Herbermann dazu. Corona mache es den professionellen Gastgeberinnen und Gastgebern das Leben schon schwer genug. „Gut, dass wir eine breite politische Mehrheit gefunden haben, die Branche wirksam zu entlasten.“

Carsten Peters, ebenfalls wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Rathaus, ergänzt: „Durch die Initiative entlasten wir die Betriebe um mehrere hunderttausend Euro. Dieses Geld ist gut angelegt, denn Münsters Kneipen, Restaurants und Volksfeste prägen das Bild unserer schönen Stadt nachhaltig. Corona hat der Branche viele Probleme bereitet, von Zugangsbeschränkungen bis zum Fachkräftemangel.“ Die Koalition und ihre Partner stünden in dieser schwierigen Lage solidarisch an der Seite der Betriebe und der vielen tausend dort Beschäftigten.

Konkret wird die kostenlose Nutzung öffentlicher und privater Flächen im städtischen Eigentum zum Zwecke der Außengastronomie und für das Schaustellergewerbe weiterhin bis zum 30.06.2022 gefordert. Die Nutzung wurde vorerst bis Jahresende genehmigt. „Schutzmaßnahmen und die Ängste der Menschen vor Ansteckung stellen für Gastronomie und Schaustellergewerbe eine existentielle Krise dar. Diese wird durch die erneut steigenden Infektionszahlen verschärft“, heißt es in der Antragsbegründung. Daher müsse man „diesen beiden für die Stadt so wichtigen Branchen ein wenig unter die Arme zu greifen“.

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