„Ganz nah dran“: Pflegeassistenz  Neuer Ausbildungsgang soll den Zugang zu Pflegeberufen erleichtern

(V.l.) Klaus Lenfers als künftiger Schulleiter und Thomas van den Hooven als Pflegedirektor des UKM freuen sich darauf, zu September 25 neue künftige Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten als Auszubildende begrüßen zu dürfen. (Foto: UKM/Wibberg)

Pflegefachkräfte sind gefragt wie nie – kaum ein Berufsfeld bietet so sichere Zukunftsperspektiven wie dieses. Das UKM will vor diesem Hintergrund zum 1. September 2018 die Schule für Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz gründen. Der Antrag liegt zurzeit bei der Bezirksregierung Münster zur Bewilligung.

„Wir sind guter Dinge, dass die Schule und damit auch unser neuer Ausbildungsgang zum Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten dann pünktlich an den Start geht. Mit dieser – im Vergleich zum Gesundheits- und Krankenpfleger – kürzeren Form der Ausbildung schaffen wir nun ein niedrigschwelliges Angebot, das den Zugang zum Pflegeberuf  vereinfacht“, sagt der Leiter der Schule für Kranken- und Kinderkrankenpflege, Klaus Lenfers, der auch die neue Schule für Gesundheit- und Krankenpflegeassistenz leiten wird.  Ab September könnten somit 25 Männer und Frauen eine einjährige Ausbildung dort beginnen.  „Unsere Auszubildenden werden im wahrsten Sinne des Wortes ‚ganz nah dran‘ am Patienten sein“, so Lenfers. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und gehen von der Körperpflege über die Mobilisation der Patienten bis hin zur Pflege vor und nach Operationen.

Zugangsvoraussetzung sind mindestens ein Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung. Auch eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem beliebigen anderen Bereich kann für Quereinsteiger den Weg bahnen. „Wir sind für Einsteiger wie Umsteiger offen“, so Lenfers. Das einjährige Ausbildungs-Curriculum sieht vor, dass die Auszubildenden, für die es übrigens keine Altersbeschränkung gibt, je eine längere Praxisphase in der Inneren Medizin und in der Chirurgie durchlaufen, um Routine in den Hauptpflegeabläufen zu bekommen. Vorgesehen ist auch eine Hospitanz in einer externen ambulanten Einrichtung etwa bei einem Pflegedienst oder in einer Wohngruppe. „Wir hoffen aber natürlich, dass es den Auszubildenden bei uns so gut gefällt, dass sie bei uns bleiben wollen“, sagt UKM-Pflegedirektor Thomas van den Hooven. Eine Ausbildung zum examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/-in ist bei gutem Abschluss der einjährigen Ausbildung durchaus möglich – der Weg nach oben ist durchlässig. „Wir haben am UKM bisher gute Erfahrungen mit unseren eigenen Auszubildenden gemacht“, so van den Hooven. „Als attraktiver Arbeitgeber wollen wir alle Pflegenden langfristig an uns binden – das gilt auch für die künftigen Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten.“

Alle Informationen zur Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten/-in  finden sie hier. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

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