Für den Kontakt zwischen Mutter und Kind Das Clemenshospital führt Bonding-Tops ein, damit Neugeborene sich geschützt und ungestört anschmiegen können

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Chefarzt Dr. Rüdiger Langenberg (l.) und Sabrina Schulz vom Fundraising mit zwei Exemplaren der neuen Bonding-Tops des Clemenshospitals. (Foto: Alexianer Misericordia GmbH)
Chefarzt Dr. Rüdiger Langenberg (l.) und Sabrina Schulz vom Fundraising mit zwei Exemplaren der neuen Bonding-Tops des Clemenshospitals. (Foto: Alexianer Misericordia GmbH)

Besonders in den ersten Stunden nach der Geburt ist der enge Hautkontakt zur Mutter, das sogenannte Bonding, von sehr großer Bedeutung. Dies gilt gleichermaßen für die natürliche wie für die Kaiserschnittgeburt. Um den engen, ungestörten Hautkontakt unmittelbar nach einem Kaiserschnitt zu ermöglichen, wurden in der Geburtshilfe des Clemenshospitals spezielle Bonding-Tops eingeführt, die dafür sorgen, dass sich das Neugeborene schützend an die Brust der Mutter anschmiegen kann.

Durch die Tops entfällt das sonst übliche Umwickeln der Babys mit Tüchern, die einen direkten Hautkontakt verhindern. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch Spenden. „Das Bonding hat eine große Bedeutung für das Baby, die erste Stunde sollten Mutter und Kind immer in Ruhe und mit möglichst ungestörtem Hautkontakt verbringen“, erläutert Dr. Rüdiger Langenberg, Chefarzt der Frauenklinik des Clemenshospitals. Das fördert nicht nur die enge Bindung zwischen Nachwuchs und Mutter sondern erleichtert auch den Stillstart, wie der Chefarzt als Still- und Laktationsberater berichtet. Die 30 Bonding-Tops der Firma Hoppediz gibt es in unterschiedlichen Größen, das Material ist hygienisch waschbar.

Weitere Informationen zur Geburtshilfe im Clemenshospital sind auf www.clemenshospital.de zu finden.

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