„Frieden braucht Vielfalt“ Eine Flamme des Friedens auf dem Weg nach Münster

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„Frieden braucht Vielfalt“: Rund Pfadfinder werden zur Ankunft des Friedenslichtes aus Betlehem im Dom erwartet. (Foto: DPSG / Christian Schnaubelt)
„Frieden braucht Vielfalt“: Rund Pfadfinder werden zur Ankunft des Friedenslichtes aus Betlehem im Dom erwartet. (Foto: DPSG / Christian Schnaubelt)

Zum 20. Mal wird das Friedenslicht aus Betlehem nach einer 3.600 Kilometer langen Reise Münster erreichen, um dort „alle Menschen guten Willens“ zu verbinden. In der bistumsweiten Aussendungsfeier empfangen am Sonntag rund 2.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht um 16:30 Uhr im St. Paulus-Dom in Münster unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“.

Das Friedenslichtkind Niklas Lehner (11) entzündete am 28. November das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem. Vom Österreichischen Rundfunk (ORF) wurde das Licht nach Linz gebracht, wo es an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 20 Ländern weitergereicht wird. Aus Münster ist dazu am vergangenen  Donnerstag eine Delegation der Pfadfinderverbände Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) nach Linz aufgebrochen, um von dort das Licht nach einer 3.600 Kilometer langen Reise am 3. Adventssonntag nach Münster zu bringen.

Am Sonntag werden dann rund 2.000 Pfadfinder aus dem Münsterland zur 20. Aussendungsfeier des Friedenslichtes aus Betlehem im St. Paulus-Dom zu Münster zusammenkommen. Gemeinsam mit Domkapitular Hans-Bernd Köppen und Superintendent Ulf Schlien wird das Friedenslicht feierlich um 16:30 Uhr empfangen werden. Mit dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“ möchte die Aussendungsfeier die Menschen ermutigen, sich für eine tolerante Gesellschaft einzusetzen. Aus Sicht der Pfadfinder ist es unerlässlich, sich für Vielfalt und Toleranz einzusetzen, um Frieden und Völkerverständigung zu gewährleisten. Tolerante Gesellschaften bieten den Nährboden für Frieden zwischen Nationen und Religionen. Frieden kann dabei nur dann bewahrt werden, wenn man Unterschiede überwindet und zusammenarbeitet, wie bei der Weitergabe des Lichtes.

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