Fridays for Future Münster: 24 Stunden Mahnwache

Die münstersche Ortsgruppe beteiligt sich an landesweitem Streik. (Foto: Thomas Hölscher)
Symbolbild (Foto: Thomas Hölscher)

Fridays for Future Münster ruft für das kommende Wochenende zu einer 24-Stunden-Mahnwache auf, um für eine 1.5°C-konforme Klimapolitik zu demonstrieren. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 1.7., um 14 Uhr am historischen Rathaus und endet nach einem Tag und einem bunten, abwechslungsreichen Programm am folgenden Tag (2.7.) ebenfalls um 14 Uhr.

„Mit jedem Tag, an dem weiter klimaschädliche Politik betrieben wird, wird die Chance, das 1.5 °C-Ziel einzuhalten geringer“, erklärt Vincent Heitzer, Mitorganisator*in bei FFF Münster. „Es muss jetzt gehandelt werden. Mit dieser Aktion wollen wir zum einen die Politik auffordern, endlich zur Tat zu schreiten, und zum anderen geht es uns darum, ein Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen: Das Thema Klimagerechtigkeit ist in den letzten Monaten durch die vielen erschreckenden Nachrichten aus aller Welt teilweise in Vergessenheit geraten. Das ist fatal, denn nie war das Problem drängender als jetzt: Um die Klimakrise noch einzudämmen, müssen sofort weitreichende Maßnahmen ergriffen werden. Dies schulden wir nicht nur der jungen und zukünftigen Generationen, sondern vor allem den Menschen im globalen Süden, die schon heute unter den Folgen der Klimakrise leiden.“

Für die 24 Stunden haben die Aktivisti*innen verschiedenste Programmpunkte organisiert. „Die Klimakrise macht keine Sommerpause, also tun wir das auch nicht. Die Veranstaltung soll einen Raum für Vernetzung, kreative Ideen und Weiterbildung bieten“, so Carla Bardehle, ebenfalls in der Ortsgruppe von Fridays for Future aktiv. „Deshalb wird es mehrere Vorträge zu unterschiedlichen Themen rund um Klimaschutz und Klimagerechtigkeit mit anschließenden Diskussionsrunden geben.

Für den Freitagabend ist ein Einsteiger*innentreffen geplant, bei dem Interessierte einen Einblick in die Arbeit der Ortsgruppe bekommen können, und während der gesamten Zeit besteht die Möglichkeit Protestschilder für den nächsten Klimastreik zu gestalten. Auch für Musik zum Zuhören und Mitsingen ist durch verschiedene lokale Musiker*innen gesorgt. Wer an der 24-Stunden-Mahnwache teilnehmen möchte, kann natürlich zu jedem Zeitpunkt dazustoßen und beliebig lange bleiben.“

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