Freibad Coburg öffnet Mittwoch Einbahn-System, Tempozonen und Erfassen von persönlichen Daten

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Im Freibad Coburg werden „Tempo-Zonen“ eingerichtet. (Symbolbild: Rainer Sturm / pixelio.de)
Im Freibad Coburg werden „Tempo-Zonen“ eingerichtet. (Symbolbild: Rainer Sturm / pixelio.de)

Als erstes Freibad in Münster öffnet am Mittwoch die Coburg wieder. Die Bäder in Hiltrup und Stapelskotten sollen nachziehen, heißt es in einer städtischen Mitteilung. Um größtmöglichen Schutz vor möglichen Ansteckungen zu bieten, hat das Sportamt zahlreiche Maßnahmen getroffen.

Kerstin Dewaldt, Leiterin des Sportamtes, freut sich, dass die Münsteraner wieder ihre Bahnen ziehen können. „Allerdings müssen die Schwimmer Corona-Beschränkungen in Kauf nehmen“, sagt sie. Denn nur so können die vorgeschriebenen Abstände eingehalten werden. In der Coburg werden vorerst nur 100 Gäste zugelassen und das auch lediglich zum Schwimmen am Vormittag. Die Besucher können sich erstmal nicht auf den Wiesen des Bades aufhalten. Nachmittags ist das Bad für Vereine reserviert. „Oberstes Ziel ist es, den Aufenthalt im Freibad so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten“, versichert Dewaldt. Das setze voraus, dass sich die Gäste verantwortungsvoll verhalten. „Die Öffnung der Coburg ist durchaus als Testlauf zu verstehen. Wenn es dort funktioniert, können Stapelskotten und das Freibad Hiltrup voraussichtlich ab Pfingsten geöffnet werden“, macht Dewaldt klar.

Um gegebenenfalls Infektionsketten nachverfolgen zu können, müssen die Besucher am Eingang einen ausgefüllten Vordruck abgeben oder vor Ort ausfüllen. Der Vordruck und alle Informationen zu den Zeitfenstern stehen bereits auf der Internetseite des Sportamtes zur Verfügung. „Ich bitte alle Badegäste um Verständnis, wenn es unter diesen besonderen Umständen zu Wartezeiten im Eingangsbereich kommt“, sagt Marco Beernink, Badleiter der Coburg.

Die Schwimmbecken werden mit Leinen unterteilt, um auch hier die Abstandregelungen zu unterstützen. Ein „Einbahn-System“ soll verhindern, dass Schwimmer sich im Wasser zu nah kommen. Es werden drei unterschiedliche „Tempo-Zonen“ eingerichtet, um ambitionierten Sportlern und Hobbyschwimmern gerecht zu werden. Umkleiden, Waschräume und Warmwasserduschen bleiben geschlossen, nur die Toilettenräume und Außenduschen sind geöffnet. „Wir warten immer noch auf konkrete Vorgaben des Landes. Damit die Bürgerinnen und Bürger aber nicht noch länger auf die Öffnung der Bäder warten müssen, haben wir in der letzten Woche das umfangreiche Konzept erarbeitet. Es orientiert sich an den Hinweisen der Gesellschaft für das Badewesen e. V.“, erklärt Kerstin Dewaldt. Gegebenenfalls werde das aktuelle Konzept angepasst.

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