Fliegerbombe im Baugebiet Markweg entschärft

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+++Update+++ Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte eine amerikanische Fliegerbombe im Bereich Markweg.

Gegen 18.27 Uhr konnte Tanya Beimel vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg, eine 250 kg Sprengbombe ohne Probleme entschärfen. Unmittelbar danach wurden die Sperrungen der umliegenden Bereiche aufgehoben und durch die Feuerwehr wieder freigeben werden. Die Evakuierung der angrenzenden Wohngebäude wurde ebenfalls aufgehoben.

Die Bombe wurde bei Sondierungsmaßnahmen, die im Zuge der Vorbereitung für das Baugebiet Markweg durchgeführt wurden, gefunden und gezielt aufgegraben. Die amerikanische Bombe lag in einer Tiefe von etwa 5 Metern und hatte einen mechanischen Aufschlagzünder.

Um die Entschärfung vornehmen zu können, wurde das Gebiet im Umkreis von bis zu 350 Meter um die Fundstelle evakuiert. Bedauerlicher Weise kam es zu Verzögerungen durch Anwohner. Auch nach mehrfacher Aufforderung verließen diese nicht ihre Wohnungen. Während der Evakuierung wurde eine Betreuungsstelle in der Thomas-Morus-Grundschule angeboten. Das Angebot wurde von 95 Personen angenommen. Im Einsatz befanden sich 106 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und der Münsteraner Hilfsorganisationen.

 

 

Im Bereich des Baugebietes Markweg liegt eine 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie soll noch heute Nachmittag entschärft werden.

Bevor der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg ab etwa 17 Uhr versucht, die Fliegerbombe zu entschärfen, muss ein Gebiet von bis zu 300 Metern Radius um die Fundstelle evakuiert werden. Ab 16 Uhr darf sich niemand mehr in diesem Gebiet aufhalten.

Rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei werden die Evakuierungszone sichern. Von der Evakuierung sind ca. 400 Bewohner des Wohngebietes rund um die Fundstelle der Bombe betroffen. Darüber hinaus werden folgende Straßen gesperrt: Stettiner Straße zwischen Thomas-Morus-Weg und Markweg, Markweg zwischen Hoher Heckenweg und Schlusenweg, die Straße Hoppengarten zwischen Greifswaldweg und Markweg.

Wer Hilfe benötigt, meldet sich über den Notruf 112 bei der Feuerwehr-Leitstelle. Für betroffene Anwohner des Evakuierungsbereichs steht eine Anlaufstelle im Bereich der Thomas-Morus-Schule, Thomas-Morus-Weg 9 bereit.

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