Finaltraum soll am Berg Fidel Wirklichkeit werden Die WWU Baskets wollen unbedingt als Aufsteiger ins Playoff-Finale / Stimmen zum 3. Halbfinalspiel gegen Schwenningen am Samstag

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Point Guard Joseph Cooper will auch am kommenden Samstag wieder alles geben, wie hier beim 1. Heimspiel gegen Wiha Panthers Schwenningen. (Foto: Claudia Feldmann)
Point Guard Joseph Douglas Cooper will auch am kommenden Samstag wieder alles geben, wie hier beim 1. Heimspiel gegen die Wiha Panthers Schwenningen. (Foto: Claudia Feldmann)

Am Samstag (27. April) haben die WWU BASKETS ein echtes Endspiel um den Finaleinzug. In der voraussichtlich erneut restlos ausverkauften Halle am Berg Fidel will das Team von Philipp Kappenstein alles daran setzen, möglichst auch das zweite Heimspiel gegen die wiha Panthers Schwenningen zu gewinnen, noch diese eine große Chance zu nutzen, um sich den Traum vom Finaleinzug der Playoffs zu erfüllen. „Die Truppe ist bereit, wir haben mega Bock, die Niederlage von letzter Woche wieder gutzumachen“, sagt der WWU Headcoach fokussiert. Die Partie startet um 19:30 Uhr.

Die ersten beiden Aufeinandertreffen beider Teams hätten unterschiedlicher nicht sein können. Nach dem hart erarbeiteten Sieg der WWU BASKETS in Spiel 1 in Münster, legte Schwenningen daheim ein regelrechtes Offensivfeuerwerk hin, nutzte seinerseits die Kulisse und vermied letztlich deutlich das Ausscheiden aus den Playoffs. Mit Tsvetkov, Borekambi, Karamatskos, Moore und Pakamanis punkteten gleich 5 Spieler zweistellig. „Wir haben daraus natürlich unsere Lehren gezogen“, kündigt Philipp Kappenstein die Rückbesinnung seines Teams auf die zermürbende Defense, eines der Aushängeschilder der WWU BASKETS an.

Voller Einsatz und Heimvorteil

Wenn WWU-Trainer Philipp Kappenstein den besonderen Spirit vom Berg Fidel beschwört, folgt ihm die Mannschaft. (Foto: Claudia Feldmann)
Wenn WWU-Trainer Philipp Kappenstein den besonderen Spirit vom Berg Fidel beschwört, folgt ihm die Mannschaft. (Foto: Claudia Feldmann)

Nach einigen freien Ostertagen sind die Unistädter frisch in eine intensive Trainingswoche gestartet. Anton Geretzki muss jedoch, wie bereits angekündigt, weiter verletzt passen und wird seine Teamkollegen daher von der Bank aus unterstützen. Ansonsten sind alle Spieler startklar für den ultimativen Schlagabtausch mit den Panthers.

Eine wichtige Rolle soll wieder einmal das inzwischen wohl bundesweit bekannte Heimpublikum in Münster spielen. „Ich wünsche mir, dass wir erneut von der ersten bis zur letzten Sekunde unterstützt und nach vorne gepeitscht werden, um wirklich alles aktivieren zu können, was in uns steckt“, beschwört Philipp Kappenstein den besonderen Spirit vom Berg Fidel. Nur ein einziges Spiel haben die WWU BASKETS hier in dieser Saison verloren. „Wir verlassen uns aber ganz gewiss nicht nur auf den Heimvorteil“, so Kappenstein.

Stimmen zum anstehenden Spiel:

Philipp Kappenstein: „Das ist jetzt etwas, was Münster so noch nicht erlebt hat. Wir haben jetzt ein Elemination-Game, in dem jeder Ballbesitz zählt, man alles auf dem Platz lassen muss, natürlich helfen da die Fans ganz enorm. Es geht nun darum,zuhause die Initiative zu ergreifen, den extra Schritt zu machen. Das Team brennt absolut darauf, ich möchte mit dem Team noch eine Woche länger zusammen in diesem Wettbewerb bleiben. Wir wollen noch ein weiteres Fest zuhause haben.“

Joseph Douglas Cooper: „Das wichtigste ist, dass wir wieder die Defense spielen, die uns schon die ganze Saison ausgezeichnet hat. Wir müssen unser Spiel machen, die Fehler vom letzten Spiel vermeiden, eng zusammenstehen – unsere starke Team-Chemie aufs Feld bringen. Wir werden absolut auf den Gameplan und den Gegner fokussiert sein. So wollen wir das Spiel gewinnen.“

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