filmclub münster zurück auf der Leinwand Der älteste Filmclub Deutschlands ist wieder da - mit neuen Partnern, neuem Programm und in neuem Gewand.

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"Futur Drei" ist heute (28. August) um 21 Uhr in der Reihe "Filmplädoyer" im Westfälischen Kunstverein zu sehen. Das Filmplädoyer wird von Jörg Albrecht, Leiter des "Center for Literature" Burg Hülshoff, gehalten. (Foto: Salzgeber Filmverleih )
“Futur Drei” ist heute (28. August) um 21 Uhr in der Reihe “Filmplädoyer” im Westfälischen Kunstverein zu sehen. Das Filmplädoyer wird von Jörg Albrecht, Leiter des “Center for Literature” Burg Hülshoff, gehalten. (Foto: Salzgeber Filmverleih )

Der filmclub münster ist wieder zurück im Kino und präsentiert sein neues Programm. Mit neuen Partnern und in neuem Gewand präsentiert er ein anspruchsvolles Filmprogramm in drei Filmreihen. Das Programm steht bereits bis Jahresende fest.

Der filmclub münster wurde bereits am 11. Juni 1948 als Filmclub der britischen Besatzungszone gegründet. Damit ist er der älteste noch existierende Filmclub Deutschlands. Zunächst waren die Volkshochschule Münster und der Westfälische Kunstverein Träger, 1995 übernahm die Filmwerkstatt Münster zusammen mit den Münsterschen Filmtheater-Betrieben im Rahmen einer Umstrukturierung die Leitung. Der Westfälische Kunstverein bleibt weiterhin aktiv, in diesem Jahr kommt das Center for Literature hinzu.

Nach der Pandemie-bedingten Zwangspause bricht der filmclub münster neu auf und präsentiert sein Filmprogramm in drei Reihen:

  • Das Jahresthema 2021 Ausbrüche / Aufbrüche bietet ein vielfältiges Filmangebot mit neuen Filmen wie Filmklassikern, in denen Verunsicherung und Vorfreude miteinander duellieren, in denen die Protagonisten mit offenen Wunden aber neuem Antrieb aufbrechen.
  • In der zweiten Reihe, dem Filmplädoyer präsentieren Künstler verschiedener Sparten wie auch andere spannende Akteure der Zivilgesellschaft einen für sie wichtigen Film, treten für ihn ein und diskutieren darüber gemeinsam mit dem Publikum.
  • In der Reihe Freifläche: DokFilmDebüt wird der filmclub münster regelmäßig Dokumentarfilmdebüts junger Autorendokumentarfilmer auf die große Leinwand und ins Gespräch bringen.

Den Anfang machte bereits am 16. August „Wild“ von Nicolette Krebitz, die Geschichte einer Aussteigerin, die ihren Platz in der Welt findet. Zur Eröffnungsveranstaltung heute (Samstag, 28. August) im Westfälischen Kunstverein (Rothenburg 30) wird neben der Vorführung von Wong Kar-Wais melancholischer Liebesgeschichte „My Blueberry Nights“ (19 Uhr) das erste Filmplädoyer durch Dr. Jörg Albrecht, Leiter des Center for Literature stattfinden, der den Film „Futur Drei“ von Faraz Shariat vorstellen und „verteidigen“ wird (21 Uhr).

Ab September werden die Vorstellungen regelmäßig im Schloßtheater stattfinden (einzelne Vorstellungen im Cinema). Details zum Programm und alle Termine auf www.filmclub-muenster.de. Der filmclub münster wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

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