filmclub münster startet Jahresprogramm Auftakt mit „Workingman’s Dead“ am 21. Februar im Schloßtheater

Der filmclub münster startet in diesem Jahr mit dem Dokumentarfilm „Workingman’s Dead“ von Michael Glawogger. (Foto: Real Fiction)
Der filmclub münster startet in diesem Jahr mit dem Dokumentarfilm „Workingman’s Dead“ von Michael Glawogger. (Foto: Real Fiction)

Der älteste Filmclub Deutschlands, der filmclub münster, präsentiert auch in 2022 sein  Programm wieder in drei Reihen. Im Zentrum steht dabei das Jahresthema „Jede Menge Arbeit“. Mit dem Fokus auf Arbeitswelten gestern, heute und morgen mischt der Filmclub neue Filme und Klassiker, Fiktionales und Dokumentarisches und blickt auf Arbeiten in verschiedenen Himmelsrichtungen und Kontinenten.

Die Reihe wird präsentiert in Kooperation mit dem DGB-Stadtverband Münster und startet am 21. Februar mit dem beeindruckenden Dokumentarfilm  „Workingman’s Dead“ von Michael Glawogger. Der Film folgt den Spuren von Helden in die illegalen Minen der Ukraine, spürt Geister unter den Schwefelarbeitern in Indonesien auf, begegnet Löwen in einem Schlachthof in Nigeria, bewegt sich unter Brüdern, die ein riesiges Tankschiff in Pakistan zerschneiden, und hofft mit chinesischen Stahlarbeitern auf eine glorreiche Zukunft. (21. Februar, 20.30 Uhr)

Eine Woche später startet die zweite Reihe, das monatliche „Filmplädoyer“, in welchem Künstler*innen verschiedener Sparten wie auch andere spannende Akteure der Zivilgesellschaft einen für sie wichtigen Film vorstellen und mit dem Publikum diskutieren. Münsters Showmaster Adam Riese macht den Anfang und stellt gleich  sechs seiner liebsten Werke aus 40 Jahren Kurzfilmwettbewerb beim Filmfestival Münster vor. (28. Februar, 20.30 Uhr)

In der dritten Reihe, der „Freifläche“, zeigt der filmclub münster zusammen mit dem Sonderforschungsbereich „Recht und Literatur“ der Uni Münster die Reihe „Recht abgedreht“. Im Fokus stehen Geschichten, die ganz unterschiedliche Facetten rechtlicher Auseinandersetzungen aufzeigen. Die Filme werden von Forschenden des Clusters vorgestellt bzw. diskutiert. Die Reihe startet am 4. April mit „Nader und Simin – eine Trennung“.

Der filmclub münster ist ein gemeinsames Programm der Filmwerkstatt Münster, des Westfälischern Kunstvereins, von Burg Hülshoff – Center for Literature und den Münsterschen Filmtheater-Betrieben. Er wird  gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Alle Filme laufen im Schloßtheater, Tickets gibt es jeweils am Dienstag der Vorwoche auf www.cineplex.de/muenster. Alle Infos auch unter www.filmclub-muenster.de.

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