„Es war überhaupt nicht einfach!“ WWU Baskets siegen vor 3.000 Zuschauen gegen die Basketball Löwen Erfurt 75:62

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Bei den WWU Baskets läuft es wortwörtlich rund. (Foto: Claudia Feldmann)
Bei den WWU Baskets läuft es wortwörtlich rund. (Foto: Claudia Feldmann)

Die WWU BASKETS führen im Achtelfinale der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga, ProB, mit 1:0 gegen die Basketball Löwen Erfurt. 3.000 Zuschauer sahen gestern in der ausverkauften Halle am Berg Fidel ein attraktives 75:62 (41:33) gegen Gäste aus Thüringen, die in Münster frech aufspielten und das Team von Philipp Kappenstein vor Probleme stellten.

„Es war überhaupt nicht einfach“, gab der WWU-Headcoach anschließend zu Protokoll. Doch Kappenstein konnte erneut von einem leidenschaftlichen Team-Spirit, sowie einer tief besetzten Bank profitieren. Die Hausherren um Kapitän Jan König wurden am Samstagabend zunächst auf dem falschen Fuß erwischt. Die Gäste machten Druck, kamen so zu Ballgewinnen und nutzten ihre Möglichkeiten eiskalt, scheinbar völlig unbeeindruckt von der überragenden Kulisse in der „Basketball-Festung“ in Münster. Angeführt von den starken Maximilian Kuhle und Robert Franklin gingen das Team von Florian Gut mit 16:5 in Führung und gewann das erste Viertel dann mit 25:17.

3.000 Zuschauer sahen das Spiel der Baskets am Berg Fidel. (Foto: Claudia Feldmann)
3.000 Zuschauer sahen das Spiel der Baskets am Berg Fidel. (Foto: Claudia Feldmann)

Wende im 2. Viertel

Philipp Kappenstein reagierte, stellte personell um und verpasste seiner Mannschaft eine andere Defense-Taktik. Und dieses Rezept half: Mit dem 16:0-Run zum 31:25 krallten sich die WWU BASKETS die Führung, während die Gäste sechs Minuten ohne Korberfolg blieben. Überragender Akteur in dieser Phase war Leo Padberg, der seine 10 Punkte in der ersten Halbzeit erzielte. Außerdem dominierten die Unistädter die Bretter. „Unsere großen Jungs, wie Kai oder auch Malcolm, haben ein gutes Spiel gemacht“, so Philipp Kappenstein.

Im dritten Viertel aber geriet der Motor der WWU BASKETS wieder ins Stottern. Mit nur 12 Punkten war es der offensiv schwächste Durchgang der Gastgeber. Beim Stand von 53:47 war Erfurt in Schlagdistanz. Die Entscheidung sollte also in der Schlussphase fallen.

Neuer Biss in der Crunchtime

Den finalen Spurt läutete Joseph Cooper ein, der mit seinem Team nun entschlossen nach dem Sieg griff. Als Jan König vier Minuten vor Spielende einen Distanzwurf zum 69:57 traf, war die Vorentscheidung gefallen. Mit 22:15 brachten die WWU BASKETS das letzte Viertel nach Hause. Es schien, wie ein Geschenk an die 3.000 Zuschauer, die gemäß dem Motto des Tages „Wear White“ größtenteils weiß gekleidet für eine unglaubliche Atmosphäre gesorgt hatten – ein faszinierender Start in die Playoffs!

Das Rückspiel in Erfurt ist für kommenden Sonntag (10. März) um 17:00 Uhr angesetzt.

Fotostrecke: WWU Baskets vs. Löwen Erfurt (02.03.19)

 

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