Eröffnung des Hafenfestes: OB Lewe gibt sich die Ehre

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OB Markus Lewe lobt bei der Eröffnung des Hafenfestes die Veranstalter. (Foto: th)

Beim diesjährigen Hafenfest gibt sich Oberbürgermeister Markus erstmals die Ehre. Zur offiziellen Eröffnung des gut besuchten Fests richtet der “bestangezogenste Bürgermeister” das Wort an die Besucher vor der Bühne der Stadtwerke. 

“Man hört euch meilenweit”, ruft Markus Lewe ins Mikrofon, “die Sonne scheint, der Himmel ist blau, was will man mehr für ein Hafenfest!” Jedes Jahr erfinde sich der Hafen neu, gerade werde ein Steg für die Skulptur Projekte gebaut und schon bald könne man über das Wasser laufen. “Wenn das nicht ein tolles Zeichen ist, am Hafen beschwingt über das Wasser zu laufen.” Ein Zeichen nennt auch der Veranstalter das Fest und bezieht sich auf den Anschlag in Manchester vor wenigen Tagen. “Es geht nicht nur darum Spaß zu haben, in der heutigen Zeit ist es auch ein Signal. Denn wenn wir nicht mehr feiern und uns den Spaß verderben lassen, haben die Terroristen gewonnen.” In Abstimmung mit den Behörden habe der Veranstalter für die Sicherheit der Besucher alles möglich gemacht. “Insgesamt sorgen 500 Leute für einen reibungslosen Ablauf und ein schönes Fest.”

Die Sicherheitsvorkehrungen wurden für das Hafenfest in diesem Jahr erhöht. Dazu hat die Polizei Empfehlungen ausgesprochen, die der Veranstalter umgesetzt hat. Beispielsweise werden Besucher gebeten, auf Rucksäcke und größere Taschen zu verzichten. Einlasskontrollen soll es wegen der vielen Zugänge zum Fest nicht geben. Die Polizei behält es sich aber vor, nach Ermessen Taschenkontrollen durchzuführen. Alle Mitwirkenden und Standbetreiber wurden außerdem angewiesen, herrenlose Taschen umgehend zu melden. An markanten Punkten wurden Blockaden aufgestellt, um zu verhindern, das LKW und PKW mit hoher Geschwindigkeit das Fest ansteuern können. “Dass so etwas passiert ist sehr unwahrscheinlich, denn in Richtung Festmeile muss man vom Ring kommend 90 Grad abbiegen”, erklärt Mitveranstalter Detlef von Rüden. Es gebe keine hundertprozentige Sicherheit, aber die Gefahren seien minimiert.

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