Erfolgreicher „Ball ohne Ball“ Gut 300 Gäste feierten Sportler und Ehrenamtler in der Stadthalle Hiltrup

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Mit der Friedensreiter-Plakette zeichneten (von links) OB Markus Lewe und der SSB-Vorsitzende Michael Schmitz Mionika Pietig, Joachim Eidner, Ralf Pander, Karin Reismann und Helmut Tewocht aus. (Foto: Peter Leßmann)

Es war in vielerlei Weise eine Premiere. Denn der 51. Ball des Sports erlaubte es Münsters Sportfamilie nach langer Zeit der Abstinenz wieder gemeinsam und live zu feiern. Nicht ganz so ausgelassen wie aus vorherigen Auflagen gewöhnt und in einem etwas kleineren Rahmen. Doch freuten sich die gut 300 Gäste über Ehrungen, Auszeichnungen und einen abwechslungsreichen, kurzweiligen Programmcocktail, den der Stadtsportbund Münster (SSB) erstmals in der Stadthalle Hiltrup angerichtet hatte.

Eine Mischung, die zahlreiche Sportlerinnen und Sportler ebenso wie viele ehrenamtlich Engagierte lockte. Und auch sportliche und Prominenz gab sich ein Stelldichein: Bundesumweltministerin Svenja Schulze war genauso in Balllaune wie der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Nacke, Oberbürgermeister Markus Lewe, Bürgermeister Klaus Rosenau sowie mit Jörg Nathaus, Dr. Stefan Nonhoff, Benedikt Spangenberg und Christoph Kunstlewe, vier Bezirksbürgermeister oder ihre Vertreter. SCP-Präsident Christoph Strässer freute sich beim Ball ebenso über den jüngsten Preußen-Sieg wie Philipp Hagemann als Vorsitzender des Sportausschusses und zahlreiche Mitglieder des Gremiums.

Und auch wenn ein „Ball ohne Ball gefeiert wurde“, wie Oberbürgermeister Markus Lewe anmerkte, wurden Musik und Tanz nur von wenigen vermisst. Die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung entschädigte dafür und wurde von den Besuchern eifrig genutzt. Zumal die von allen Gästen geforderten Negativtestnachweise für zusätzliche Sicherheit in Pandemiezeiten sorgten.

Die Freude stand den geehrten Sportlerinnen – hier (v.l.) Sara Grauer, Tjorven Schneiderm, Alva Werlemann, Mirja Meise und Paula Bühlmeyer als Landesmeisterinnen im Juniorinnen Doppelvierer mit Steuerfrau – bei den Ehrungen durch OB Lewe ins Gesicht geschrieben. (Foto: Peter Leßmann)
Die Freude stand den geehrten Sportlerinnen – hier (v.l.) Sara Grauer, Tjorven Schneiderm, Alva Werlemann, Mirja Meise und Paula Bühlmeyer als Landesmeisterinnen im Juniorinnen Doppelvierer mit Steuerfrau – bei den Ehrungen durch OB Lewe ins Gesicht geschrieben. (Foto: Peter Leßmann)

Noch stärker als in den vergangenen Jahren standen in der Hiltruper Stadthalle Münsters erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler im Fokus. Gut 70 wurden von Oberbürgermeister Lewe mit Urkunden für ihre Erfolge im vergangenen Jahr ausgezeichnet, angekündigt von Sportamtsleiterin Kerstin Dewaldt und lautstark angefeuert vom Publikum. Die Aktiven genossen das sichtlich Erstmals in diesem Rahmen geehrt wurden auch die Sportabzeichen-Jubilare des Jahres 2020. Ingrid Kleinschmidt, Monika Kessler-Kramer (jeweils 45 Sportabzeichen) und Rafael Schönert (25 Sportabzeichen) freuten sich über Urkunden und Abzeichen aus den Händen von OB Markus Lewe, der stellvertretenden SSB-Vorsitzenden Astrid Markmann sowie dem Sportabzeichen-Beauftragten Daniel Welling.

Besonders intensiv widmete sich Moderator Olli Harbring einer Handvoll Ehrenamtler: Joachim Eidner (Billard Gesellschaft Münster), Ralf Pander (Wasser+Freizeit Münster), Monika Pietig (Die Residenz), Karin Reismann (ehemalige Sport-Bürgermeisterin / Verein zur Förderung des Leistungssports) und Helmut Tewocht (TV Wolbeck) verdiensten sich mit ehrenamtlichen Engagement über Jahrzehnte die Friedensreiter-Plakette als höchste Auszeichnung im münsterschen Sport zu Recht. In kurzen Interviews ließen sie ihren teilweise bemerkenswerten Einsatz für den Sport Revue passieren.

Hula Hoop: Die Auftritte von Olena Weiss, Lukas Köster und seiner Partnerin Julia rundeten das Ball-Programm ab. (Foto: Peter Leßmann)
Hula Hoop: Die Auftritte von Olena Weiss, Lukas Köster und seiner Partnerin Julia rundeten das Ball-Programm ab. (Foto: Peter Leßmann)

Joachim Eidner freute sich wenig später erneut. Denn „seine“ Billard Gesellschaft Münster wurde als Höhepunkt des Balls mit dem Sportehrenpreis der Sparkasse Münsterland Ost ausgezeichnet. „Mit diesem Preis möchten wir die beeindruckende ehrenamtliche Arbeit der münsterschen Sportvereine hervorheben. Denn gerade Sport ist ein so wichtiges verbindendes Element: Ob klein oder groß, Profi oder Amateur, im Team oder allein, alt oder jung – die Begeisterung, die Sport entfacht, bringt Menschen zusammen. Gratulation an die Billard-Gesellschaft und ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlich engagierte Menschen in Münster“, so Klaus Richter, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, der die anwesenden Vereinsmitglieder mit der Verkündung völlig überraschte.

Ein überraschender Höhepunkt, dem ein überraschender Schlusspunkt folgte. Denn gemeinsam mit Lennart von Kannen vom GOP Münster verkündete der SSB-Vorsitzende Michael Schmitz, wie es mit dem Ball des Sports weitergehen wird: Der feiert als Gala des Sports im kommenden Jahr Premiere in Münsters Varieté-Theater.

 

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