Eine echte Mammutaufgabe Friseursalon Püth und Münster Mammuts unterstützen Projekt "Pelikanhaus“ im Clemenshospital

1111,11 Euro konnte Katrin Maasjost am Ende des Tages aus der Spendenbox ziehen. (Foto: Clemenshospital)
1111,11 Euro konnte Katrin Maasjost am Ende des Tages aus der Spendenbox ziehen. (Foto: Clemenshospital)

Ein echter Mammut macht keine halben Sachen, zumindest nicht Jonathan Kuban, der 25-jährige Quarterback des erfolgreichen münsterischen Footballteams. „Ich lasse die Haare immer etwas länger wachsen, um sie dann alle paar Monate beim Friseur radikal abrasieren zu lassen“, erklärt der junge Mann, während Katrin Maasjost Haarbüschel um Haarbüschel zu Boden fallen lässt, bis nur noch wenige Millimeter übrig bleiben.

„Der Helm passt hinterher trotzdem noch, der hat aufblasbare Luftpolster, die sich der Kopfform anpassen“, erklärt Kuban. Der Sportverein gehört zu den Unterstützern des Projektes „Pelikanhaus“ des Clemenshospitals, in dem 14 Appartements für die Unterbringung von Angehörigen erkrankter Kinder entstehen sollen. Maasjost, die Chefin des Friseursalons Püth, war sofort begeistert, als sie von dem Projekt hörte und organisierte die Spendenaktion „Jeder Haarschnitt ein Kinderlächeln“, bei der alle Einnahmen des Tages dem Projekt zugute kamen.

Jonathan Kuban von den „Münster Mammuts“ lässt sich von Katrin Maasjost die Haare schneiden. (Foto: Clemenshospital)
Jonathan Kuban von den „Münster Mammuts“ lässt sich von Katrin Maasjost die Haare schneiden. (Foto: Clemenshospital)

„Ich habe viel mit den Kunden über das geplante ‚Pelikanhaus‘ gesprochen, alle waren begeistert und haben beim Bezahlen kräftig aufgerundet“, freut sich die Friseurmeisterin. Am Ende landeten nach einer kleinen Aufrundung beeindruckende 1111,11 Euro in der Spendendose, über 40 Kunden fanden an dem Tag den Weg in den Friseursalon am Friesenring. Darunter auch viele neue, die mit der schicken Frisur zu Weihnachten gleich eine gute Tat verbinden wollten.

„Manche Kundinnen haben nach dem eigenen Haarschnitt direkt ihre Kinder auf den Friseurstuhl gesetzt“, erzählt Katrin Maasjost lachend und fügt hinzu, dass auch ihre beiden Mitarbeiterinnen sofort mit Begeisterung zugesagt haben, an diesem Tag auf ihre Einnahmen zu verzichten. „Das war meine erste Wohltätigkeitsaktion“, erklärt die Friseurmeisterin, „Ich kann mir aber vorstellen, auch zukünftig solche Aktionen zu machen, wenn ich von dem Spendenziel überzeugt bin“.

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